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 Hogwarts mal anders I

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BeitragThema: Hogwarts mal anders I   Di Jun 27, 2017 12:00 am




Eulen. Besen. Zaubertränke.

Das beschreibt den Alltag einer Hexe ziemlich genau. Aber es hört sich alles viel leichter und amüsanter an als es ist. Denn von alleine ergibt sich einfach nichts. Aus diesem Grund beginnt jede Geschichte einer Hexe oder eines Zauberers in Hogwarts - der Schule für Zauberei und Hexerei in England.

Auch dort beginnt das Leben von Elena, Alexandra und ihren Freunden. Doch einige von ihnen haben eine lange und komplizierte Vorgeschichte, die ihnen während ihrem Schulalltag noch in den Weg kommt.

Ein hervorragender Zauberer oder eine hervorragende Hexe zu sein ist viel Arbeit und albernes Zauberstabgefuchtel ist dabei untersagt. Es gibt viele Regeln einzuhalten und es gibt viel Arbeit, die vor ihnen liegt. Und das schon während ihrem ersten Jahr an Hogwarts.

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©Alle (bekannten) Charaktere der Reihe und das ganze Harry Potter-Universum gehören J.K.Rowling und ich verdiene kein Geld damit.

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BeitragThema: Re: Hogwarts mal anders I   Di Jun 27, 2017 12:02 am




Prolog


Stumme Tränen liefen über ihr Gesicht. Die Hand hatte sie sich panisch über den Mund gelegt um ihre Schluchzer zu dämpfen, aber vermutlich würde ihr rasendes Herz ihren Aufenthaltsort verraten. Sie wagte es nicht sich auch nur einen Millimeter zu bewegen. Die Schreie ihrer Eltern drangen bis in ihr Versteck und sie hatte einfach nur panische Angst. Elena und ihre Schwester waren doch gerade erst einmal drei Jahre alt.

Ihre Zwillingsschwester hatte sich ebenfalls versteckt und Elena hatte keine Ahnung wo sie steckte, aber sie hoffte darauf, dass sie in Sicherheit war. Vorhin war alles so schnell gegangen und sie hatte nicht einmal wirklich realisiert was vor sich ging. Aber wie sollte sie auch in ihrem Alter?

Doch mit einem Schlag wurde es leise im Haus der Familie Johnson. War etwa alles vorbei? Würden ihre Eltern nun kommen und ihr sagen, dass alles in Ordnung war? Sollte sie vielleicht Alex suchen gehen?

Jedoch hielt Elena inne als sie schwere Schritte auf der Treppe vernahm. Eines wusste die Kleine – das war weder ihre Mutter noch ihr Vater. Diese gehörten zu jemandem, der nicht hierher gehörte. Das kleine Mädchen schloss die Augen, denn sie würde ihre Eltern wohl eine Weile nicht wiedersehen.

Ihr Herz pochte noch immer wie wild und ihr Schluchzen wurde immer lauter. Auch die Schritte kamen ihrem Versteck immer näher und Elena wollte nur noch schreien. Das Mädchen mit ihren drei Jahren wusste nicht was vor sich ging. Aber sie und ihre Zwillingsschwester hatten wohl gerade ihre Eltern verloren.

Langsam öffnete sich die Schranktür und sie blickte in das Gesicht ihres Paten.

»Alles ist gut. Ihr seid in Sicherheit. Es ist vorbei!«

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BeitragThema: Re: Hogwarts mal anders I   Di Jul 04, 2017 12:00 am




Kapitel 1


- Acht Jahre später -

Eine weitere Nacht war vergangen in der sie kaum geschlafen hatte. Seit Jahren wurde sie von den Albträumen verfolgt. Zwar konnte sie sich nicht mehr an viel erinnern, aber wenn Remus nicht aufgetaucht wäre… Elena wollte nicht weiter darüber nachdenken. Ein Blick auf die Uhr verriet ihr, dass es erst sechs Uhr morgens war. Ob sie wohl noch einmal einschlafen könnte, wenn sie es versuchen würde? Sie drehte sich hin und her, aber an Schlaf war nicht mehr zu denken. Seufzend zog sie die Märchen von Beedle dem Barden an sich heran und begann ein paar Seiten zu lesen.

Während sie eine Seite nach der anderen verschlang ging langsam die Sonne auf und durchflutete ihr Zimmer mit Licht. Das war nun das endgültige Zeichen für sie um aufzustehen. Als ihre nackten Füße den kalten Boden berührten lief ihr ein leichter Schauer über den Rücken bevor sie ins Badezimmer tapste um ihrer morgendlichen Routine nachzugehen. Da es im Haus noch verdächtig ruhig war schliefen die Anderen wohl noch. Daher beschloss Elena sich um das Frühstück zu kümmern.

Aus dem Radio dröhnte die Musik während sie den Tisch deckte und alles vorbereitete. Nebenbei nahm sie immer wieder einen Schluck aus ihrer Teetasse. Sie war so in ihre Arbeit vertieft, dass ihr die Posteule am Fensterbrett zuerst nicht einmal auffiel. Erst als sich diese bemerkbar machte drehte sich Elena um.

»Oh, tut mir leid, Ich hoffe du wartest noch nicht zu lange«, meinte sie entschuldigend zu der Eule und reichte ihr einen Keks. Danach steckte sie die Knuts in den kleinen Lederbeutel und nahm ihr den Tagespropheten ab. »Dankeschön und guten Flug!«

Die Zeitung fand ihren Platz neben Mad-Eye’s Teller und die Johnson stellte nicht die restlichen Sachen auf den Tisch bis sie endlich zufrieden war. Der Speck brutzelte in der Pfanne und verbreitete seinen köstlichen Duft im ganzen Haus. Nun musste sie nur noch ihre Schwester und Mad-Eye wecken, aber dieser kam in genau diesem Moment in die Küche.

Er bestaunte den Tisch. »Guten Morgen! Seit wann bist du denn schon wach? Konntest du wieder nicht schlafen?« Fragend musterte er seinen Schützling. Mad-Eye wusste von ihren Albträumen und hätte ihr gerne geholfen, aber er wusste nicht wie.

Ein sanftes Lächeln umspielte ihre Lippen. »Morgen! Ich hatte einfach Lust darauf, aber mir geht es gut. Mach dir keine Sorgen. Ich wecke nur mal eben Alex.« Sie drückte ihm einen kurzen Kuss auf die Wange bevor sie nach oben lief. Elena verhielt sich für ihr Alter oft sehr erwachsen. Sie kümmerte sich um den Haushalt und kochte liebend gerne. Manchmal könnte man glauben, dass sie versuchte ihre Mutter zu ersetzen.

Nun stand ihr jedoch eine schwere Aufgabe bevor, denn sie musste ihre Zwillingsschwester Alex irgendwie aus dem Bett bringen und das war meist ein Ding der Unmöglichkeit. Wie schon erwartet schlief die Blonde noch tief und fest als Elena ins Zimmer kam. Es war eine ziemliche Herausforderung für die Braunhaarige sich einen Weg zum Fenster zu bahnen, denn der Boden war übersehen mit Klamotten, Büchern und sonstigem Kram. Als sie sich ihren kleinen Zeh dann auch noch anstieß war sie kurz davor loszuschreien. Schließlich hatte Elena es bis zum Fenster geschafft, zog die Vorhänge zur Seite und öffnete es. Die frische Luft strich über ihr Gesicht und weckte ihre Lebensgeister.

Alex ließ ein Murren vernehmen und drehte sich auf die andere Seite. Das konnte ihre Schwester doch unmöglich ernst meinen, dass sie nicht einmal an einem Samstag ausschlafen durfte. Das war nicht fair. Am liebsten hätte sie etwas nach Elena geworfen, aber außer ihrem Kissen war nichts in Reichweite und dieses würde sie nicht opfern. »Geh weg, Elena!«, meinte die Blonde während sie sich die Decke über den Kopf zog. Die frische Morgenluft verpasste ihr eine Gänsehaut.

Elena verdrehte leicht die Augen. »Stell dich nicht so an. Raus aus den Federn und beeil dich. Das Frühstück steht schon am Tisch.« Um ihrer Aussage auch noch Nachdruck zu verleihen zog sie ihrer Schwester die Decke weg und ging wieder nach unten, wo Mad-Eye bereits in den Tagespropheten vertieft war.

Sie füllte sich ihre Tasse erneut mit Tee und setzte sich ebenfalls an den Tisch und begann zu frühstücken. Die polternden Schritte von Alexandra ignorierte sie und nahm einen Bissen von ihrem Croissant. Um Mad-Eye’s Mundwinkel zuckte ein Lächeln und er sah kurz von seiner Zeitung auf um die Blonde zu begrüßen. Jedoch hielt er inne als er ihren Blick vernahm.

»Ich will einen Schlüssel für mein Zimmer und zwar heute noch!« Ernst sah sie ihren Adoptivvater an. »Jedes Mal weckt sich mich früh morgens oder beschwert sich darüber wie mein Zimmer aussieht. Das ist MEIN ZIMMER und geht sie nichts an. Sie benimmt sich als wäre sie Mu…!« Doch mit einem Mal hielt sie inne.

Mit einem Schlag war alle Farbe aus Elenas Gesicht gewichen. So dachte ihre Schwester also über sie. Seit Jahren versuchte sie ihr zu helfen, für sie da zu sein, aber nun wurde ihr alles klar. Elena ließ alles fallen und stand auf. Sollte ihre Schwester doch sehen wie sie alleine zurecht kam. Ohne ein weiteres Wort zu verlieren drehte sie sich um und verschwand auf ihr Zimmer.

»Elena warte! So hab ich das nicht gemeint!«, rief Alex ihr hinterher.

Mad-Eye legte den Tagespropheten nieder und seufzte leicht auf. »Gib ihr etwas Zeit, Alex. Du hast sie gerade tief verletzt. Das hättest du nicht zu ihr sagen sollen. Elena versucht dir zu helfen. Ihr habt früh eure Eltern verloren und musstet lernen euch selbst zu versorgen da ich leider nicht immer hier sein kann. Du solltest darüber nachdenken was sie alles getan hat was sie nicht müsste. Aber sie tat es, weil du ihre Schwester bist und sie dich liebt. Denk darüber das nächste Mal lieber nach bevor du ihr solche Sachen an den Kopf wirfst.«

Die Blonde legte den Kopf in die Hände. Das alles war nie ihre Absicht gewesen.


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BeitragThema: Re: Hogwarts mal anders I   Sa Jul 22, 2017 11:03 am



Kapitel 2



Gestern hatte Elena sich den restlichen Tag in ihrem Zimmer eingeschlossen und weigerte sich auch nur ein Wort mit ihrer Schwester zu wechseln. Sie versuchte doch nur zu helfen und auf ihre Schwester acht zu geben, aber das war wohl nicht erwünscht. Also würde sie es einfach lassen und damit meinte sie alles. Kein Kochen, keinen Haushalt…nichts. Sollte sich Alexandra doch selbst um ihr Essen kümmern…

Am nächsten Morgen wurde sie von der Sonne geweckt. Endlich hatte sie wieder einmal durchschlafen können und sie fühlte sich gut. Jedoch verflog dieses Gefühl als sie einen beißenden Geruch vernahm – als würde etwas brennen! Hektisch sprang sie aus dem Bett und lief die Treppe nach unten, wo es schon richtig qualmte.

»MAD-EYE! ES BRENNT! DAS HAUS BRENNT!«, schrie die Braunhaarige aus Leibeskräften und holte einen Kübel mit Wasser aus dem Badezimmer. Der Rauch brannte ihr in den Augen und dem Hals. Mit gesenktem Kopf lief sie zur Küche und schüttete den Kübel nach drinnen.

»ARRRRG! Bist du wahnsinnig?«, vernahm sie plötzlich die Stimme ihrer Schwester.


Elena ließ den Kübel fallen. »Alex? Was machst du da drinnen? Komm da raus!«
In der Zwischenzeit hatte es auch Mad-Eye nach unten geschafft und mit einem Schlenker seines Zauberstabes verschwand der Rauch und das Feuer am Herd löschte sich. »Was ist denn hier los?«, fragte er aufgebracht.

Alexandra stand mit geschwärztem Gesicht und Haaren in der Küche. Ihr Pyjama war übersät mit Teigflecken und Mehl. Recht begeistert sah sie nicht aus… immerhin hatte der Wasserkübel ihrer Schwester ihre Hose getränkt. »Ich wollte Frühstück machen als Entschuldigung für gestern. Aber dann war da diese Stichflamme und das Geschirrtuch und…naja Frühstück habe ich noch immer keines…«

Elena musterte ihre Schwester und das Chaos für einen Moment bevor sie in schallendes Gelächter ausbrach, denn sie sah einfach nur bescheuert aus. Auch Mad-Eye konnte ein Lachen nicht unterdrücken und Alex stimmte mit ein. So sah also ein typischer Morgen im Haushalt der Familie Johnson und Moody aus.

»Na gut. Alex geh duschen und zieh dich um. Ich kümmere mich hier um das Chaos. Elena, könntest du nach der Post sehen, bitte?«

Die Blonde verschwand nach oben um sich sauber zu machen während Elena nach draußen ging um die Post zu holen. Vier Briefe aus dem Ministerium, ein Brief von Mrs.Weasley, ein Brief von Remus und zwei Briefe aus Hogwarts adressiert an sie und Alex…Zwei Briefe aus Hogwarts??!!

»ALEX! OH MEIN GOTT! ALEX!«, rief sie auch schon und stürmte wieder ins Haus. »ALEX!«

Mad-Eye kam aus der Küche gestürmt. »Wo brennt es denn jetzt schon wieder?«

Elena lachte auf und sprang auf und ab. Alex polterte nur mit einem Handtuch bekleidet über die Treppe nach unten. »Was schreist du denn so?«

Ohne ein weiteres Wort zu verlieren hielt sie ihr den Brief unter die Nase und kurz darauf hüpften beide wild auf und ab. Mad-Eye beobachtete das Spektakel mit hochgezogener Augenbraue bevor er wieder in die Küche ging um sie eine Tasse Kaffee zu machen. Seine beiden Schützlinge waren nicht einfach Hand zu haben. Als sie sich dann wieder halbwegs beruhigt hatten ging Alex nach oben um endlich zu duschen und Elena setzte sich zu Mad-Eye an den Tisch und reichte ihm die Briefe aus dem Ministerium und von Mrs.Weasley während sie den Brief ihres Paten öffente.

Liebe Alex, liebe Elena!

Ich hoffe es geht euch beiden gut. Es tut mir schrecklich Leid, dass ich euch in letzter Zeit kein guter Pate war. Im Moment gab es einfach viel zu tun. Hoffentlich könnt ihr das verstehen.
Wenn ich mit meiner Rechnung richtig liege erreicht euch mein Brief gemeinsam mit euren Briefen aus Hogwarts – also herzlichen Glückwunsch euch beiden. Ihr werdet sehen, dass ihr euch im Schloss gleich zuhause fühlen werdet. Wenn ihr Zeit und Lust habt können wir uns in der Winkelgasse treffen um eure Schulsachen zu besorgen. Ich würde mich freuen meine zwei Mädchen wieder einmal zu sehen.

Eure Eltern wären sehr stolz auf euch!

In Liebe
Onkel Remus


Elena lächelte über das ganze Gesicht, denn sie würde sich auch freuen ihn endlich wieder zu sehen. Auch Alex war aufgetaucht und las den Brief. »Oh, das wäre so toll. Können wir uns mit Onkel Remus in der Winkelgasse treffen, Mad-Eye? Bitte?!«, meinte die Blonde und abwartend sahen die beiden Mädchen ihren Adoptivvater an, welcher natürlich zustimmte.

Während Alexandra eine Antwort schrieb setzte Elena Teewasser auf und briet ein paar Eier aus der Pfanne damit sie wenigstens eine Kleinigkeit zum Frühstück hatten.

»Ich werde heute leider den ganzen Tag unterwegs sein, aber Molly kommt vorbei um nach euch zu sehen. Aber morgen kaufen wir dann eure Sachen in der Winkelgasse ein, in Ordnung?«, kam es von Mad-Eye als er den Tagespropheten beiseitelegte.

Die Mädchen nickten, denn sie wussten, dass er als Auror immer viel zu tun hatte. Außerdem liebten sie Molly. Sie war für die Mädchen eine Art Ersatzmutter geworden. Elena hoffte, dass auch Charlie mitkommen würde. Er hatte das letzte Jahr in Hogwarts vor sich und die beiden waren sehr gut befreundet.

»Okay, aber pass auf dich auf!«

Die Mädchen hatten schon ihre Eltern verloren und das hatte ihnen gereicht. Jedes Mal, wenn Mad-Eye das Haus verließ hatten sie Angst, dass er nicht mehr zurück kommen würde.

Er drückte Elena und Alex einen Kuss auf den Scheitel. »Wir sehen uns zum Abendessen!«



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BeitragThema: Re: Hogwarts mal anders I   So Dez 17, 2017 4:41 pm




Kapitel 3


Da Mad-Eye nur das Feuer in der Küche gelöscht hatte war das Chaos, dass Alex verursacht hatte immer noch da. Daher begann Elena damit aufzuräumen während ihre Zwillingsschwester endlich unter die Dusche sprang. Molly würde wohl erst gegen Mittag kommen, aber das war kein Problem. Eigentlich hätten sie überhaupt keinen Aufpasser gebraucht, aber Mad-Eye war wohl der Meinung gewesen, dass die Beiden eine Art weibliche Erziehung brauchten. Zum Glück hatte er sich dabei an Mrs. Weasley gewandt, denn er hätte niemand besseren dafür finden können. Mit den Jahren wurden sie für die Zwillinge eine zweite Mutter und in vielen Problemen suchte Elena ihren Rat.

Nachdem die Küche sauber war ging die Braunhaarige nach draußen in den Garten um zu lesen. Alex war wohl mit Schlagzeug spielen beschäftigt, also hatte Elena Zeit rauszufinden, wie das Abenteuer ihrer Romanfigur enden würde. Das Buch hatte sie förmlich verschlungen, denn es fehlten ihr nun noch fünfzig Seiten von knapp achthundert und sie hatte erst gestern damit begonnen.

Das Finale hatte Elena in den Bann gezogen, sodass sie nicht bemerkte, dass sie Gesellschaft bekommen hatte. Erst als er sich räusperte schrak sie hoch und sah ihn an. Neben ihr saß Charlie und grinste sie breit an. Elene erwiderte das Grinsen und legte das Buch beiseite.

»Wusste ich doch, dass ich dich mit einem Buch in der Hand treffe. Alles gut soweit?«

»Hey Charlie! Danke, alles bestens und bei dir?«, meinte sie fragend und lachte schließlich auf. »Somit weißt du wenigstens, wo du in Hogwarts als erstes nach mir suchen musst.« Elena umarmte ihn zu Begrüßung.

Der Weasley machte kurz große Augen. »Soll das etwa bedeuten, dass du deinen Brief heute bekommen hast?«

Eifrig nickte sie und ging gemeinsam mit Charlie ins Haus, wo Mrs. Weasley bereits am Herd stand um zu kochen. Sie begrüßte Elena mit einem warmen Lächeln und machte sich wieder an die Arbeit. Jedoch wurde die Braunhaarige ohnehin von den Stimmen abgelenkt, die aus dem Wohnzimmer drangen. Hatte Molly etwa auch ihre anderen Kinder mitgebracht? Neugierig steckte sie den Kopf ins Zimmer und ihr Blick fiel auf zwei Jungs – Zwillinge. Das mussten dann wohl Fred und George sein von denen Molly schon erzählt hatte. Alex schien sich schon bestens mit ihnen zu verstehen.

Als die Blonde ihre Schwester erblickte lächelte sie breit. »Da bist du ja! Oh hi Charlie. Das sind Fred und George und das ist Elena, meine Schwester!« Schon stellte Alexandra alle nach einander vor. So erfuhr Elena dann auch, dass die Jungs ebenfalls ihre Briefe bekommen hatten und schnell fanden sie ein gemeinsames Gesprächsthema: Quidditch. Die Fünf waren sofort in eine Diskussion über das letzte Spiel vertieft und bemerkten nicht, dass Mrs. Weasley die Gruppe schon vier Mal zum Essen gerufen hatte.

Auch den Nachmittag über saßen die Fünf zusammen und Elena war überrascht, dass sie mit den Zwillingen so gut klar kam, denn eigentlich war sie nicht gerade ein offener Mensch. Seit ihre Eltern getötet wurden fiel es ihr schwer anderen Leuten zu vertrauen. Aber Fred und Georgen waren ihre sofort sympathisch gewesen.

Es wurde immer später und Mad-Eye war immer noch nicht zurück was nicht gerade typisch für ihn war. Falls es einmal später wurde schickte er den Mädchen eigentlich immer eine Nachricht, aber dem war diesen Abend nicht so. Langsam wurde Elena nervös, denn das war so gar nicht seine Art.

Molly sah ihr wohl an wie nervös sie war. Beruhigend umarmte sie die Braunhaarige und strich ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht. »Mach dir keine Sorgen, Liebes. Er wird bestimmt bald nach Hause kommen. Vermutlich hat er gerade viel zu tun und hat die Zeit übersehen.«

Die Braunhaarige nickte leicht. »Ich weiß, aber trotzdem mache ich mir Sorgen. Er ist der Einzige, den Alex und ich noch haben. Wir können ihn nicht auch noch verlieren.« Tränen glitzerten in ihren Augen.

»Ihr werdet ihn nicht verlieren. Mad-Eye würde es nicht zulassen euch alleine zu lassen. Und er wird immer eure Familie bleiben und mich habt ihr auch noch. Alex und du ihr werdet nie wieder alleine sein.« Sie drückte der Johnson einen Kuss auf die Stirn und kochte das Abendessen fertig.

Zusammen mit den Weasleys saßen die Schwestern am Tisch und verspeisten ein Fünf-Gänge-Menü, welches Molly gezaubert hatte. Wie immer schmeckte es köstlich und für Mad-Eye hatten sie einen Teller in den Ofen gestellt.

»Okay, meine Lieben. Kommt ihr alleine zu Recht bis Mad-Eye kommt? Oder wollt ihr mitkommen in den Fuchsbau und bei uns übernachten? Dann lasse ich ihm eine Nachricht zukommen«, meinte Molly liebevoll.

Die Mädchen schüttelten den Kopf. »Danke, Mrs. Weasley. Wir kommen schon klar, aber danke für das Angebot«, meinte Alexandra dankbar.

Molly nickte lächelnd. »In Ordnung. Falls ihr euch um entscheidet, dann schickt mir eine Nachricht und Arthur oder ich kommen euch abholen!«

Die Mädchen stimmten dem Vorschlag zu und verabschiedeten sich von Charlie, Fred, George und Molly, welche mit Flohpulver zurück in den Fuchsbau reisten. Alex ging daraufhin auf ihr Zimmer und Elena tat es ihr gleich. Die Braunhaarige ließ sich auf ihr Bett fallen und las sich den Brief erneut durch. Endlich war es soweit und sie freute sich unglaublich darüber. Morgen würde sie alles in der Winkelgasse besorgen.

Da sie gut vorbereitet sein wollte schrieb sie sich eine Liste was sie alles besorgen musste, denn ansonsten würde sie garantiert etwas vergessen. Außerdem würde sie gerne neue Bücher besorgen, welche auch mit Magie zu tun hatten. Nun konnte sie sich endlich vorbereiten um Aurorin zu werden. Das war ihr Traumberuf seit ihre Eltern gestorben waren. Damit würde sie alles gut machen können was passiert war.

Nachdem sie die Liste geschrieben hatte legte sie noch ihre Klamotten für den morgigen Tag raus und ging ins Bett. Mad-Eye war noch immer nicht zurück, aber sie versuchte sich darüber keine Sorgen mehr zu machen. Das kam eben davon, wenn man Auror war. Es gab ständig etwas zu tun und wenn man erst einmal eine Spur hatte sollte man diese nicht mehr aus den Augen lassen. Er würde schon nach Hause kommen.

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BeitragThema: Re: Hogwarts mal anders I   Di Jan 02, 2018 7:31 pm




Kapitel 4

Die Nacht über hatte Elena sehr unruhig geschlafen und war immer mal wieder wach geworden. Das machte sie wahnsinnig. Auch ob Mad-Eye in der Zwischenzeit schon zuhause war wusste die Braunhaarige nicht, aber sie wagte es auch nicht nachzusehen. Sie würde es am Morgen dann wohl wissen.

Nachdem sie das letzte Mal wach geworden war döste die Johnson nur noch vor sich hin bevor sie schließlich aufstand, denn schlafen konnte sie ohnehin nicht mehr. Elena zog sich die Klamotten an, die sie am Vortag bereit gelegt hatte und ging nach unten in die Küche, wo das Frühstück schon bereit stand. Ein breites Lächeln schlich sich auf ihre Lippen und sie füllte sich ihre Tasse mit Tee.

»Guten Morgen, Kleines! Wusste ich doch, dass ich dich nicht wecken muss!«, meinte Mad-Eye lächelnd und drückte sanft ihre Schulter. »Ich nehme mal an, dass ich heute damit dran bin deine Schwester zu wecken, oder?« Ein Lachen kam über seine Lippen.

Elena stimmte in sein Lachen ein. »Ganz genau! Ich wecke sie nicht noch einmal. Das letzte Mal hat mir gereicht.« Schmunzelnd setzte sie sich an den Tisch und nahm sich ein Croissant mit Nougatfüllung. »Ich wünsch dir alles Glück der Welt!« Sie zwinkerte ihrem Adoptivvater zu, welcher sich schließlich auf den Weg nach oben machte. Ob ihm das wohl gelingen würde?

Abwartend sah sie zur Küchentür, wo ihre Schwester schließlich auftauchte und überraschenderweise wirkte sie hellwach. Gemeinsam frühstückten die Drei und machten sich dann per Flohnetzwerk auf den Weg in die Winkelgasse. Von Minute zu Minute wurde Elena nervöser, denn auf diesen Tag freute sie sich schon seit sie denken konnte. Oft hatte sie mit dem Gedanken gespielt ob sie überhaupt eine Hexe war und mit dem Brief hatte sie endlich die Bestätigung.

Als sie im Tropfenden Kessel aus dem Kamin stieg klopfte sie sich den Ruß von den Klamotten und strich sich die Haare glatt. Neugierig sah sie sich um, aber es war noch nichts los. Die Mädchen folgten ihrem Adoptivvater auf den Hinterhof des Pubs, wo er mit dem Zauberstab auf einige Backsteine tippte und schon erschien vor ihnen ein Torbogen zu der Einkaufsstraße.

Die Schwestern wussten nicht recht, wo sie als erstes hinsehen sollten, denn es gab so viel zu sehen. Das hier war atemberaubend. Es gab so viele Schaufenster, die nach Aufmerksamkeit verlangten, aber zuerst brauchten sie erst einmal Geld um sich überhaupt etwas kaufen zu können. Elena und Alexandra liefen neben Mad-Eye her, welcher mehr als die Hälfte der Leute kannte, die ihnen über den Weg liefen.

»Gibt es eigentlich auch Leute hier, die du nicht kennst? Anscheinend kennt dich nämlich jeder!«, meinte Alex lachend und Elena stimmte ihr grinsend zu.

Mad-Eye schmunzelte. »Das kommt eben davon, wenn man in seinem Beruf viel mit Leuten zu tun hat. Aber glaubt mir, es ist nicht immer von Vorteil, wenn einen so viele Leute kennen. Man muss immer darauf achten wer gerade in der Nähe ist, wenn man was sagt oder tut. Also seid froh, wenn es euch nicht so geht.«

Ihr erster Weg führte die Mädchen zu Gringotts, der Zaubererbank. Sie fuhren durch die unterirdischen Verliese und es war nicht gerade die beste Art zu reisen. Elena versuchte sich während der rasenden Fahrt auf einen fixen Punkt zu konzentrieren um sich nicht zu übergeben. Dennoch war sie froh endlich wieder draußen zu sein.

»Na gut, ihr Zwei. Wollt ihr euch alleine durch die Läden schleppen oder muss ich mitkommen?«, fragte Mad-Eye nach und sah die Mädchen hoffnungsvoll an.

Elena lachte auf. »Wieso treffen wir uns nicht später im Tropfenden Kessel? Ich denke Alex und ich kriegen das schon hin.« Es war der Braunhaarigen klar, dass er nicht der Shopping-Typ war und Schulsachen zu besorgen dürfte nicht so schwierig sein.

Schon hatte er die beiden Mädchen unter sich gelassen und Elena sah ihre Schwester fragend an. »Wollen wir gemeinsam alles besorgen oder willst du alleine losziehen?«

Alex strich sich eine blonde Haarsträhne aus dem Gesicht. »Es tut mir leid, Lena. Ich habe mit Fred und George ausgemacht, dass wir uns treffen. Ich dachte du hast was mit Charlie ausgemacht.«

Wann war das denn passiert? Und warum hatte sie gestern nichts davon erwähnt?

»Oh, alles klar. Dann sehen wir uns später. Viel Spaß!« Elena lächelte kurz und machte sich schließlich auf den Weg. Sie würde einfach ihre Liste abarbeiten und danach würde sich schon etwas einfallen lassen. So würde sie es machen. Wer weiß? Vielleicht traf sie auch auf Charlie?!

Doch nun hatte sie genug zu tun. Ihr erster Stop: Ollivanders.


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