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 We are the world

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_author_mel
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BeitragThema: We are the world   Do Jun 29, 2017 8:26 pm



Nach all den Katastrophen, die auf der Welt zurzeit vor sich gehen ist Musik wohl die einzige Konstante, die sich bietet. Durch Bands, Sänger und Sängerinnen haben viele Leute neue Freundschaften geschlossen – selbst über Kontinente hinweg. Musik spricht für alle dieselbe Sprache und hilft Menschen dabei ihre Gefühle auszudrücken.

Sasha lebt für die Musik und daher trifft es sich ganz gut, dass sie bei Capitel FM in London arbeitet. Da sie ihre Stelle gerade erst antritt muss sie sich beweisen und sie hat ein großes Projekt im Sinn, dass ihr alle Nerven kosten wird. Doch damit könnte sie den großen Sprung schaffen um sich einen Namen zu machen.

Jedoch kämpft sie sich mit Tränen durch alle Schwierigkeiten, die sich ihr in den Weg stellen um ihren Chef damit zu beeindrucken.

Aber wird sie es schaffen, dass alles gelingt? Schafft sie es sich einen Namen in der Branche zu machen? Oder versagt sie und ihr Job ist vorbei?

©Copyright reserved. 2017. Mel_K

Der CAST.

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Zuletzt von _author_mel am So Jul 23, 2017 1:07 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: We are the world   Do Jun 29, 2017 8:27 pm



Prolog



»Musik so laut aufdrehen bis der Bass deinen Herzschlag kontrolliert!«

Nach all den Katastrophen, die auf der Welt zurzeit vor sich gehen ist Musik wohl die einzige Konstante, die sich bietet. Durch Bands, Sänger und Sängerinnen haben viele Leute neue Freundschaften geschlossen – selbst über Kontinente hinweg. Musik spricht für alle dieselbe Sprache und hilft Menschen dabei ihre Gefühle auszudrücken.

Immer mehr Prominente kommen zusammen um den Leuten mit Spenden zu helfen. Alle setzten sich dafür ein, dass die Welt ein besserer Ort wird, aber wie soll das möglich sein, wenn es immer noch Leute da draußen gibt, die dagegen arbeiten? Welchen Sinn sehen sie darin Chaos, Zerstörung und Verlust zu bringen? Was bringt es ihnen im Leben solche Löcher zu hinterlassen? Diese Frage stellen sich viele, aber eine Antwort darauf hat es noch nicht gegeben. Wird es das jemals?

Überall auf der Welt leiden Leute an Verlusten. Sei es durch Anschläge, Krankheiten oder Katastrophen, die die Natur mit sich bringt. Aber ein Abschied ist niemals leicht. Egal wodurch er verursacht wird. Natürlich kann auch die Musik die verlorenen Menschen nicht zurück bringen, aber sie kann helfen den Schmerz und den Verlust zu verarbeiten.

Es gibt Menschen, die versuchen alles zum Besseren zu wenden und durch schwere Zeiten zu helfen.

»We are the world, we are the children.«

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BeitragThema: Re: We are the world   Do Jul 06, 2017 8:41 am




Kapitel 1


Heute startete ihr erster Tag bei Capital FM und sie war jetzt schon zu spät dran – das würde ihr Untergang werden. Für diesen Tag plante sie schon seit Wochen und nun ging alles schief. Es wäre auch ein Wunder gewesen, wenn das Schicksal einmal auf ihrer Seite stehen würde. Nun lief sie hektisch mit vier Kaffeebechern von Starbucks durch die Straßen während sie mit der anderen Hand ihr Handy ans Ohr presste und versuchte sich alles zu merken was Sophia ihr ansagte. Es wäre wohl besser gewesen, wenn sie sich Notizen gemacht hätte, aber dafür hätte sie noch eine zusätzliche Hand gebraucht, die sie nicht hatte. Sasha hatte langsam das Gefühl, dass alles in einer Katastrophe enden würde.

Als sie endlich beim Sender ankam ging das Chaos weiter, denn ihre Angestelltenkarte war noch nicht fertig und die Sicherheitsleute wollten sie nicht durchlassen. Daher stand sie mit dem Kaffee für ihren Chef in der Eingangshalle und verpasste somit das erste Meeting an ihrem ersten Tag… Das durfte einfach nicht wahr sein. Als ihr Handy klingelte riss ihr der Geduldsfaden.

»Ich bin nicht Flash, Sophia. Ich beeile mich ja, aber meine Karte ist noch nicht fertig und daher lassen sie mich nicht durch. Also entweder du wartest oder schiebst deinen Hintern in die Eingangshalle um den Kaffee zu holen!« Langsam reichte es ihr wirklich.

Am anderen Ende der Leitung vernahm Sasha ein Räuspern. »Mrs. Harrington. Wir dachten schon Sie seien uns verloren gegangen. Ich wäre Ihnen wirklich dankbar, wen Sie dem Meeting beiwohnen würden. Wenn es sein muss, dass sagen Sie den Herrschaften vom Sicherheitsdienst, dass ich mich für Sie verbürge. Also in fünf Minuten würde ich Sie gerne auf Ihrem Platz sehen.« Sie hatte doch gerade ihren Chef Mr.Morris angefaucht…

Sasha schluckte schwer. »Es tut mir unendlich leid, Mr.Morris. Wenn ich gewusst hätte, dass sie am Ende der Leitung sind hätte ich niemals einen solchen Ton angeschlagen.« Doch er hatte schon aufgelegt. Die Brünette fuhr sich seufzend durch die Haare bevor sie sich an die Überzeugungsarbeit machte und sie wurde tatsächlich durchgelassen.

Der Kaffee war in der Zwischenzeit natürlich kalt, aber das war nun ihr geringstes Problem. Völlig außer Atem kam sie schließlich oben an, denn zu allem Übel hatte sie auch noch die Treppe nehmen müssen. Konnte es heute auch noch schlimmer werden?

In den Gängen liefen alle hektisch auf und ab und niemand schien Notiz von ihr zu nehmen. Da sie keine Ahnung hatte, wo sie hinmusste fragte sie einfach die nächste Person, die an ihr vorbei lief. »Entschuldigung, aber ich bin auf der Suche nach Mr.Morris. Ich bin die neue Praktikantin.«

Die Blonde blieb stehen und lachte erleichtert auf. »Oh mein Gott, Sasha. Ich dachte schon du kommst nicht mehr. Los, komm mit. Sie machen sowieso gerade eine Pause!« Das war dann wohl Sophia, mit der sie schon seit ein paar Tagen in Kontakt stand.

Ein Stöhnen kam über die Lippen von Sasha. »Bin ich schon gefeuert? Ich bin wohl die schlimmste Praktikantin in der Geschichte von Capitel FM. Tja, ein Versuch war es wert.« Mit schnellen Schritten lief sie der Blonden hinterher und fand sich schließlich in einem großen Raum wieder, welcher wohl der Meetingraum war. Sasha ließ sich neben Sophia ganz hinten auf einen Sessel fallen und holte ihren Notizblock aus der Tasche. Sie strich sich eine Haarsträhne hinters Ohr und sah zu Sophia. »Was habe ich verpasst?«

Sophia biss sich leicht auf die Unterlippe und ging mit Sasha ihre Notizen durch und das war wirklich einiges. Angefangen von Interviewterminen über Festivals. Es gab wohl einiges zu tun und die Harrington konnte es kaum erwarten loszulegen.

Langsam füllte sich der Raum erneut und das Meeting wurde wieder aufgenommen. Eifrig schrieb sie alles mit um einen weiteren Fehler zu vermeiden, denn sie wollte diesen Job durch nichts mehr gefährden. Stumm hatte sie alles beobachtet und als das Meeting beendet wurde konnte sie einen ordentlichen Stapel an Notizen vorweisen. Diese musste sie nur noch sortieren und fertig ausarbeiten.

»Mrs.Harrington! Auf ein Wort in mein Büro, bitte!«, kam es vom Mr.Morris als er den Raum verließ. Alle anderen gingen wieder ihrer Arbeit nach und Sophia nickte ihr aufmunternd zu bevor sie ebenfalls ging.

Sasha hingegen schnappte sich ihre Tasche und machte sich auf den Weg zum Büro vom Mr.Morris. Ob er nun gute oder schlechte Nachrichten hatte wusste sie nicht. Aber sie würde es wohl jeden Moment herausfinden. Schnell strich sie noch einmal ihre Klamotten glatt, klopfte an der Tür und trat dann ein.

Damian Morris saß an seinem Schreibtisch und sah von seiner Arbeit hoch als sie das Büro betrat. Ein leichtes Schmunzeln zierte seine Lippen. »Bitte, nehmen Sie Platz.« Er deutete auf einen Stuhl ihm gegenüber und sie setzte sich. »Nun da Sie es endlich geschafft haben möchte ich kurz mit Ihnen reden. Jeder unserer Praktikanten bekommt Aufgabenbereiche zugeteilt, aber schon als ich Ihre Bewerbung gesehen habe war mir bewusst, dass Sie mehr Herausforderung brauchen als unsere anderen Praktikanten.«

Etwas unsicher rutschte sie auf dem Stuhl hin und her und mit jeder Minute wurde sie nervöser. Was sollte das bedeuten, dass sie eine Herausforderung bekommen würde? Sollte sie sich geehrt fühlen oder in Panik ausbrechen? »Die Verspätung tut mir wirklich leid. Ich bin eigentlich immer überpünktlich. Das Chaos von heute wird nicht mehr vorkommen.«

»Der erste Tag kann schon einmal stressig sein. Das fällt nicht so schwer ins Gewicht. Aber das was Sie mit der nächsten Aufgabe anstellen wird alles ändern. Sasha, sie müssen uns beweisen, dass Sie das hier wirklich wollen und das Sie auch das Zeug dazu haben. Aus diesem Grund übertrage ich Ihnen ein Festival und Sie müssen sich um alles kümmern. Stellen Sie sich ein Team zusammen und fangen Sie an. Es liegt an Ihnen wie das hier alles ausgehen wird!« Damian sah sie an. Er setzte hohe Erwartungen in sie und er war sich ziemlich sicher, dass sie alle überraschen würde.

Sasha starrte ihn mit großen Augen an, denn das konnte er dich wohl unmöglich ernst meinen. War das etwa ein Scherz, den er sich mit allen Neuen erlaubte? Denn lustig fand sie das auf keinen Fall. »Ahm…ich soll ein Festival planen? Komplett auf mich alleine gestellt? Einfach so?«, fragte sie noch einmal vorsichtig nach. Aber er schien es damit ernst zu meinen.

Mr.Morris nickte kurz und widmete sich seinem Laptop. »In zwei Wochen hätte ich dann gerne ein kurzes Skript was Sie sich vorstellen und was Sie bis dahin alles schon erledigt haben. Das wäre dann alles!« Für ihn war das Gespräch hiermit beendet und Sasha verließ sein Büro.

Ihre Gedanken kreisten um alles was er ihr gerade gesagt hatte und sie schüttelte den Kopf, denn sie wusste nicht einmal wie sie anfangen sollte. So etwas hatte sie noch nie gemacht, aber sie würde sich der Aufgabe stellen. Kampflos würde sie nicht aufgeben. Doch nun musste sie sich einen Plan überlegen, wie sie am besten an das Ganze rangehen sollte. In diesem Moment war sie wirklich froh, dass ihr Büro vom Vorgänger noch nicht ausgeräumt wurde, denn so konnte sie heute noch von zuhause aus arbeiten. Das bedeutete eine gewohnte Umgebung, literweise Kaffee und bequeme Klamotten. So konnte es losgehen.

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BeitragThema: Re: We are the world   Sa Jul 22, 2017 3:17 pm




Kapitel 2



Da sie Sophia nicht mehr finden konnte machte sich Sasha schließlich auf den Weg, denn immerhin gab es ein Festival, das sie planen musste. Es musste was Großes werden um ihren Chef zu beeindrucken, aber dafür musste sie erst einmal eine Idee haben und das würde der schwere Part werden. Immerhin gab es schon so viele Festivals und ihres sollte sich von den anderen abheben. Irgendwie zumindest. Noch dazu sollte sie sich eine Crew zusammenstellen, aber außer Sophia kannte sie doch noch niemanden…


Ihr erster Weg führte sie zu Starbucks, wo sie sich gleich vier Kaffee mitnahm, denn das Koffein konnte sie heute gut gebrauchen. Diese brachte sie auch gleich in ihre Wohnung, wo sie sich umzog und noch schnell in den Supermarkt lief um sich Nervennahrung zu besorgen. Denn ohne Schokolade würde nichts laufen so viel stand schon einmal fest.
Nachdem sie alles besorgt hatte räumte sie ihren Schreibtisch zusammen um erst einmal Platz zu schaffen. Danach holte sie sich einen Kaffeebecher, welche sie kalt gestellt hatte, und setzte sich an den Schreibtisch. Ihre Haare band sie sich zu einem unordentlichen Dutt damit diese sie beim Arbeiten nicht stören würden. Ein Notizblock lag bereits neben dem Laptop damit sie alle Ideen und Gedanken gleich aufschreiben konnte.

Für die Arbeit hatte sie sich eine eigene Mailadresse erstellt und diese öffnete sie zuerst als ihr Laptop hochgefahren war, denn so würde sie gleich bemerken, wenn etwas für die Firma zu erledigen war. In ihrem Terminkalender notierte sie auch sofort das Meeting mit Mr. Morris in zwei Wochen. Bei ihr wurde alle immer sorgfältig notiert und perfekt geplant und organisiert. Da ihre Notizen vom heutigen Meeting ein Chaos waren kümmerte sie sich zuerst darum. Säuberlich schrieb Sasha noch einmal alles auf und ordnete es auch gleich nach Datum und Uhrzeit bevor sie es in den Terminkalender übertrug. Die Notizen heftete sie in einen Ordner, den sie sich angeschaffen hatte.

Nebenbei nahm sie immer wieder einen Schluck von ihrem Kaffee und erst dann fiel ihr auf, dass sie eine Mail von Sophia hatte.

Hey!

Offensichtlich bist du schon gegangen xP Eigentlich dachte ich wir würden uns noch einen Kaffee besorgen…egal (:
Ab morgen kannst du in dein Büro. Morris hatte gerade einen „leichten“ Wutanfall und jetzt geht es überraschend schnell zu. Aber auch egal.
Was wollte er heute von dir? Du hast doch wohl keinen Ärger am Hals, oder? Im Grunde ist er anfangs sehr nachsichtig.
Melde dich bei mir! Ich werde sonst vor Neugierde sterben.


Soph xx

Ein Lachen kam über die Lippen der Brünetten, denn Sophia war wirklich süß. Mit ihr würde sie sich bestimmt gut verstehen. Schnell schrieb sie ihr eine Antwort zurück um sich dann ihrer großen Aufgabe zu widmen. Im Hintergrund lief leise Musik und in der Hoffnung auf eine Eingebung starrte sie auf das leere Blatt Papier vor sich. Bisher wusste sie nur, dass es ein Open Air werden sollte…

Als dann One Last Time von Ariana Grande aus den Boxen ertönte musste Sasha sofort an den Anschlag denken. Camilla und Allison waren dort gewesen und sie hatte fast zwei Tage lang nicht gewusst ob die beiden überlebt hatten. Diesen Tag würde sie nie wieder vergessen. Daher bewunderte sie die Sängerin, dass sie nach Manchester zurückgekehrt war und das Tributkonzert gestartet hatte. Sasha hatte sich den Live-Stream damals angesehen und war dabei sehr nahe am Wasser gebaut gewesen…

Ein Konzert um den Menschen Tribut zu zollen, die durch Anschläge und Katastrophen alles verloren hatten. Das wäre doch ein Baustein für ein Festival, oder etwa nicht? Ein Ort, wo die Musik im Vordergrund stehen sollte. Musik sprach auf der ganzen Welt dieselbe Sprache und verband die Menschen miteinander. Genau das sollte vielen Leuten wieder ins Gedächtnis gerufen werden.

Sofort griff Sasha nach ihrem Notizblock um ihre Idee nieder zu schreiben. Nachdem mit dieser Idee sozusagen der erste Dominostein gefallen war fiel es ihr leichter mehr Ideen zu sammeln, da sie nur eine Art roter Faden hatte. Alles was ihr in den Sinn kam schrieb sie auf und auch, wenn die Idee noch so unmöglich schien. Ausarbeiten musste sie sowieso erst später.

Nach über einer Stunde legte Sasha den Stift beiseite und seufzte leicht auf. Das nannte man wohl intensives Brainstorming. Nun musste sie ein Konzept in ihre Ideen bringen und dafür würde sie garantierte mehr als nur eine Stunde brauchen…Doch zuerst holte sie sich noch einen weiteren Becher mit Kaffee und legte sich eine Pizza in den Ofen. Auch die Schokolade fand nun ihren Weg zum Schreibtisch, wo Sasha eine Antwort von Sophia bekommen hatte.

Wait…what?
Er hat dir ganz alleine ein Festival überlassen um das du dich kümmern musst?
Das…das hat er bisher noch NIE gemacht. Oh mein Gott…!
Das ist der Wahnsinn! Weißt du eigentlich was das bedeutet? Er hat echt Vertrauen in dich und dein Können!
Ich bin schon so gespannt. Hast du schon eine Idee was du machen willst?
Sag mir sofort Bescheid, wenn ich helfen kann!


Soph xx

Etwas Hilfe könnte vielleicht wirklich nicht schaden weshalb sie ihr auf Whats App eine Nachricht schickte. Dieselbe sendete sie auch an Allison und Camilla weiter, denn je mehr Hilfe sie bekam umso besser war es. Da sie nicht recht wusste ob aus ihrer Idee etwas werden würde wartete sie lieber damit weitere Pläne zu schmieden. Vorerst würde sie wohl einmal warten müssen.[/b]

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BeitragThema: Re: We are the world   Fr Jul 28, 2017 3:41 pm




Kapitel 3


Im Moment zählte Sasha nicht gerade zu der geduldigsten Sorte weshalb sie dringend eine Ablenkung brauchte bis ihre Verstärkung auftauchte. Aus diesem Grund raffte sie sich schließlich auf um ihre Wohnung auf Vordermann zu bringen. Dazu machte sie sich Musik an und schon ging ihr alles leichter von der Hand. Den Anfang machte sie in der Küche, wo sie beinahe auf ihren Hintern fiel als sie über den Mülleimer stolperte. Zum Glück waren nur Kleinigkeiten zum Wegräumen, da sie im Grunde ein recht ordentlicher Mensch war. So arbeitete sie sich von Raum zu Raum weiter und hatte alles erledigt.

Da sie nun noch immer genügend Zeit hatte bis die Mädels kamen beschloss sie noch Cupcakes zu machen und während diese im Ofen waren stellte sie noch weitere Snacks auf den Tisch, denn sie würden mit Sicherheit einiges an Nervennahrung brauchen und reichlich Getränke hatte Sasha auch zur Verfügung. Als soweit alles vorbereitet war, war sie recht zufrieden mit ihrer Arbeit und als hätte sie es gewusst läutete es genau in diesem Moment an der Tür.
»Hey Girl!«, kam es grinsend von Allison als sie die Wohnung betrat und ihre Freundin umarmte. »Also womit kann ich helfen?« Die Braunhaarige war immer sofort bei der Sache und war voller Tatendrang.

Liebevoll bugsierte Sasha den Wirbelwind auf die Couch und drückte ihr ein Glas Sekt in die Hand. »Ich würde sagen wir warten noch auf Camilla und Sophia. Sonst muss ich alles doppelt und dreifach erklären. Aber danke, dass du gekommen bist.«

Ali strich sich eine Haarsträhne hinters Ohr und nahm einen Schluck aus ihrem Glas als auch schon die anderen Mädchen auftauchten. Schnell wurden alle einander vorgestellt und mit Sekt versorgt als Sasha ihre Unterlagen holte und sich zu den Mädchen setzte. Nervös strich sie ein paar Mal über die Zettel, denn jetzt würde sich wohl entscheiden ob ihre Idee ein Reinfall war oder nicht.

»Danke noch einmal, dass ihr alle gekommen seid und dass ihr mir helfen wollt. Meine Whats-App Nachricht war nicht sehr informativ, das ist mir bewusst. Aber es hätte viel zu lange gedauert euch dort alles zu erklären«, meinte Sasha lachend. »Ahm, Sophia kann es sich wahrscheinlich schon denken um was es geht.«

Die Blondine nickte grinsend. »Auch wenn ich es noch immer nicht fassen kann.«

Sasha nahm noch einen Schluck von ihrem Glas. »Also ich habe heute meine Stelle bei Capital FM angefangen und im Grunde lief alle falsch was nur falsch laufen konnte. Jedenfalls hatte ich ein Gespräch mit Mr.Morris, meinem Chef, und anstatt mich zu feuern hat er mit mein eigenes Festival zugeteilt, dass ich nun auf die Beine stellen muss. Daher stehe ich kurz davor meine Nerven zu verlieren und brauche eure Hilfe.« Hilfesuchend sah sie ihre Freundinnen an und nahm einen weiteren Schluck aus ihrem Glas.

Allison und Camilla starrten die Brünette für einen Moment lang an.

»Oh mein Gott! Das ist der Wahnsinn. Das ist deine Chance um dich zu beweisen. Einfach perfekt für dich. Hast du dir denn schon überlegt was du machen willst?«, kam es fragend von Camilla.

Nervös knetete Sasha ihre Hände im Schoß und warf einen kurzen Blick auf ihre Notizen. »Also ich habe mir schon einige Gedanken gemacht und da kommt ihr nun ins Spiel. Ihr müsst mir eure ehrliche Meinung dazu sagen, denn erst dann kann ich richtig daran arbeiten und ein Konzept erstellen, dass ich dann Mr.Morris vorlegen werde.«

Alle Drei nickten ernst. »Es geht hier um deine Karriere, Sasha. Natürlich werden wir ehrlich sein. Aber vor allem solltest du nicht so sehr an dir selbst zweifeln. Du bist kreativ und ehrgeizig und hast echt was drauf und das solltest du den Leuten zeigen. Auch, wenn dir manchmal schwere Steine in den Weg gelegt werden wirst du einen Weg finden um ihnen auszuweichen. Aus diesem Grund bin ich mir auch sicher, dass du eine super Idee für das Festival hast!«, kam es aufmunternd von Sophia.

Ein breites Lächeln schlich sich auf die Lippen von Sasha, denn die Blonde hatte recht. Es nutzte nicht, wenn sie an sich zweifelte, denn damit machte sie sich nur unnötige Sorgen. Sie musste zu ihren Ideen stehen und daran glauben. Diese positiven Gedanken erfüllten Sasha mit Energie und voller Überzeugung erzählte sie ihren Freundinnen von den Plänen, die sie für das Festival hatte.

Als sie mit ihrer Schilderung fertig war sah sei eine nach der anderen abwartend an um auf deren Feedback zu warten.
»Alles klar. Wo muss ich spenden?« Allison lächelte breit. »Das ist eine wundervolle Idee, Sash. Damit wirst du bestimmt viel Anklang finden. Hast du dir schon genaueres dazu überlegt oder bisher nur diesen Leitfaden?«

Camilla stimmte Ali nickend zu. »Ich finde es überwältigend. Damit gibst du den Leuten die Chance zu trauern und den Verlorenen zu gedenken und schaffst gleichzeitig einen Rettungsanker für Leute, die dringend Hilfe und positive Energie brauchen. Darauf kannst du stolz sein.«

Nun war nur noch die Meinung von Sophia offen und auf diese war Sasha am meisten gespannt. Immerhin arbeitete diese schon länger bei Capital FM und kannte auch Damian Morris etwas besser.

»Also…«, meinte die Blondine schließlich. »Wenn du Damian dazu noch ein ausgearbeitetes Skript lieferst und eine Crew, dann steht dir nichts mehr im Weg!«

Na, wenn das einmal keine guten Neuigkeiten waren? Aber wo sollte sie nun auf die schnelle ein Team herbekommen?

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BeitragThema: Re: We are the world   Fr Jul 28, 2017 3:46 pm




Kapitel 4


Der gestrige Abend war besser verlaufen als sie gehofft hatte, denn ihre Idee hatte doch tatsächlich Anklang bei ihren Freundinnen gefunden. Das hatte Sasha wiederrum Hoffnung gegeben und nun startete sie mit positiver Energie in den neuen Tag. Sie war überraschend früh wach und dazu auch noch ausgeschlafen was bei Sasha eher eine Seltenheit war. Aber es passte ihr ganz gut, denn es gab viel Arbeit, die auf sie wartete. Immerhin hatte sie nun einen groben Leitfaden für ihr Festival, aber um Mr.Morris zu überzeugen brauchte sie ein fertiges Konzept, dass ihn umhauen würde. Daher es keine Zeit zu verlieren.

Auch diesen Morgen versuchte sie es noch einmal mit dem Kaffee für ihren Boss und nahm auch gleich einen für Sophia mit. Da sie heute früher dran war dürfte es damit keine Probleme geben.

Wie durch ein Wunder schaffte sie es heil in den Sender und am Empfangstresen wartete bereits ihr Ausweis auf sie. Die junge Dame entschuldigte sich bei ihr für die Unannehmlichkeiten vom Vortag und schon fuhr Sasha mit dem Aufzug nach oben. Es war überraschenderweise noch sehr ruhig und die meisten Büros waren noch leer. Ihr Weg führte sie jedoch in ihr Büro, welches nun endlich ausgeräumt war. Sasha stellte ihre beiden Taschen und ihren Kaffeebecher ab bevor sie den Becher von Sophia ablieferte und sich dann auf den Weg zu Mr.Morris machte, welcher genau in diesem Moment aus den Fahrstuhl stieg.

»Guten Morgen, Mr.Morris!«, meinte sie höflich. »Hier ist ihr Kaffee.«

Ein flüchtiges Lächeln schlich sich über seine Lippen. »Mrs.Harrington. Wie läuft es mit Ihrer Planung? Schon irgendwelche Fortschritt?«

»Ich arbeite daran. In zwei Woche ist das Konzept fertig und ausgearbeitete.«

Er nickte leicht und verschwand ohne ein weiteres Wort in seinem Büro. Aus diesem Mensch sollte mal einer schlau werden…

Jedoch hatte Sasha keine Zeit dafür um sich darüber Gedanken zu machen, denn sie hatte selbst schon genug zu tun. Aus diesem Grund ging sie zurück in ihr Büro und schloss die Türe hinter sich. Nun musste sie erst einmal ihre Sachen auspacken und diese in den leeren Regalen unterbringen bevor sie sich um die weitere Planung kümmern würde, aber zum Glück würde das nicht viel Zeit in Anspruch nehmen.

Eine halbe Stunde später ließ sich Sasha endlich auf ihrem Schreibtischsessel nieder und öffnete ihren Laptop sowie ihren Notizblock. Bis zu dem Termin mit Mr.Morris gab es wirklich noch einiges zu tun. Aus diesem Grund beschloss sie sich eine To-Do-Liste zu schreiben um auch nichts zu vergessen. An oberster Stelle war ein wichtiger Punkt aufgelistet: ein Team zusammenstellen!

Wie genau sie das auf die Beine stellen sollte war ihr ein Rätsel, aber ohne würde es auch nicht funktionieren. Aus diesem Grund überlegte sie sich welche wichtigen Positionen sie unbedingt besetzen musste und schrieb sich eine Liste. So hatte sie einen kleinen Überblick und konnte sich überlegen, wo sie überall nach Mitgliedern fragen könnte. Damit schaffte sie sich auch einen Anhaltspunkt. In diesem Fall war auch Google ihr Freund und Helfer.

Gerade als sie eine Liste von Caterings anfertigte kam Sophia mit ihrem üblichen breiten Grinsen ins Büro. »Na? Wie geht es dir heute? Voller Tatendrang und Ideen?«, meinte sie fragend und setzte sich auf einen Sessel gegenüber vom Schreibtisch.

Sasha legte den Kopf leicht schief. »Sagen wir mal so, dass es langsam Formen annimmt und sich einige Dinge herausheben. Aber ohne meine Listen wäre ich vermutlich sowieso verloren. Gerade arbeite ich an einer Art Übersicht um meine Crew zusammen zu stellen. Ich weiß, dass du selbst genug Dinge und Aufgaben hast um die du dich hier kümmern musst, aber ich wäre dir unendlich dankbar, wenn du meiner Crew beitreten würdest. Ich brauche unbedingt deinen Rat und deine Erfahrung.« Natürlich würde sie es auch verstehen, wenn Sophia ihr absagen würde, aber sie hoffte auf das Gegenteil.

Die Blonde fuhr sich mit den Fingern einmal durch ihre Locken und nahm genüsslich einen Schluck aus ihrem Becher. »Ich dachte schon du würdest nie fragen. Natürlich helfe ich dir. Wir werden das schon schaffen. Du musst mir nur sagen wie ich dir helfen kann!«

Es war als würde Sasha ein riesen Stein von der Schulter fallen. Mit Sophia an ihrer Seite würde sie bestimmt nicht vom Weg abkommen. »Du bist meine Rettung. Also ich würde sagen zuerst sollten wir ein Team zusammen stellen und dann können wir gemeinsam überlegen, wie es weiter gehen soll.« Sie reichte Sophia die Liste, wo sie alles aufgeschrieben hatte, wo sie nachfragen konnten und für welche Bereiche sie Leute suchten.

»Okay, dann teilen wir die Liste auf und machen uns an die Arbeit. So sind wir schnell und können bald zum nächsten Punkt übergehen.« Sophia riss die Liste in zwei Teile und grinste breit. »Na dann lass uns mal loslegen!«

Ihr Optimismus war wirklich ansteckend und lachend stand Sasha auf. »Alles klar. Wie wäre es, wenn wir uns heute Abend gegen acht Uhr bei Antonio treffen und unseren Fortschritt besprechen?«

Sophia stimmte nickend zu und schon machten sich die Beiden auf den Weg.

Zuerst wollte sich Sasha um die Sicherheit kümmern und zum Glück gab es einige Firmen in London, die Sicherheitsleute beschäftigten und ausbildeten. Als sie bei ihrem ersten Zielort ankam stand sie auch schon vor verschlossener Tür und ein Schild wies sie darauf hin, dass es diese Firma nicht mehr gab. Schon strich sie diese von ihrer Liste und machte sich auf den Weg zur zweiten Adresse.

Von außen sah das Gebäude recht einladend aus und es war auch einiges los. Als sie auf den Eingang zuging traf sie auf zwei Jungs, welche gerade am rauchen waren. Natürlich wurden die Beiden sofort auf Sasha aufmerksam.
»Hi. Können wir dir vielleicht irgendwie helfen?«

Sasha nickte leicht. »Hallo. Ich bin auf der Suche nach dem Chef hier. Ich habe eine Anfrage für ein Festival!«, meinte sie höflich.

Der Braunhaarige zog leicht eine Augenbraue nach oben »Im Normalfall kommen Anfragen immer per Mail. Für welche Firma arbeitest du?«

Die Brünette seufzte leicht auf. »Tja, ich bin kein Normalfall. Ich bin Praktikantin bei Capital FM und muss alleine ein Festival auf die Beine stellen. Also kann ich nun euren Chef sprechen oder nicht?« Sie hatte nun wirklich keine Zeit den Beiden ihre Lebensgeschichte zu erzählen.

»Der Chef ist nicht da. Er musste zu einer Geländebesichtigung für das nächste Event. Aber du kannst mir alles erklären und ich leite es an ihn weiter. Er ist nämlich mein Vater!«, meinte der Schwarzhaarige und hielt ihr die Hand hin. »Alexander Blake. Und mit wem habe ich das Vergnügen?«

Das wurde ja immer besser, aber sie hatte wohl keine andere Wahl. »Ich bin Sasha.«

»Freut uns dich kennenzulernen. Mein Name ist Anthony. Nur einmal nebenbei bemerkt!«, meldete sich der Braunhaarige zu Wort und gemeinsam mit den Beiden ging sie nach drinnen um ihnen alles zu erklären.

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