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 Fight Song

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BeitragThema: Fight Song   So Jul 02, 2017 11:24 am




✦ Diese FF ist Teil des sogenannten ‚Mary-Sue Projekts' auf animexx.de
✦ Es handelt sich um eine Self-Insert FF unter Fremdregie
✦ Die Handlung spielt während der 40.Hungerspiele.
✦ Alle (bekannten) Charaktere der Reihe und das ganze Universum gehören Suzanne Collins und ich verdiene kein Geld damit.

___________________________

Da du im Moment viel arbeitest, spät nach Hause kommst und dich nebenbei noch um den Haushalt kümmern musst, bist du oft übermüdet und findest keine Ruhe. Es ärgert dich, dass du für nichts Zeit hast, das du gerne machst und dir auch sonst ständig vorkommt, dass einfach nichts erledigt ist und sich immer mehr Dinge anhäufen, anstatt zu verschwinden. Als du an dem einen Mittwochabend wieder völlig erschöpft nach Hause kommst, beschließt du, dass du etwas Zeit für dich brauchst. Du greifst nach dem ersten Buch in deinem Regal, legst dich ins Bett und beginnst zu lesen. Nach kaum einer Seite fallen dir die Augen zu – du fühlst dich als würdest du irgendwo hinunterstürzen und schlägst die Augen wieder auf (du kennst das Gefühl ja bestimmt wie das ist Wink). Als du dich umblickst ist von deinem Zimmer weit und breit nichts zu sehen. Stattdessen stehst du auf einer Plattform mitten auf einer großen Ebene. Um dich herum weitere unzählige Jugendliche, vor dir ein großes Füllhorn, mit allerlei Dingen und eine dröhnendes Stimme, die gerade die letzten fünfzehn Sekunden des Countdowns zählt.

©️Copyright reserved, Mel_K, 2017
©️Göttin: -Zaphira-

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BeitragThema: Re: Fight Song   So Jul 02, 2017 11:25 am




Vorwort der Autorin


Das Mary Sue Projekt wurde auf Animexx von Erenya und Pfeffersosse ins Leben gerufen und ich habe selbst schon daran teilgenommen und ich muss sagen, dass es mir durch Schreibblockaden und Ideenlosigkeit geholfen hat. Daher hab ich beschlossen meine Projekte auch auf Wattpad online zu stellen.

Ich finde es ist ein guter Anfang für Schreibanfänger, die nicht wissen, wie sie wirklich anfangen sollen und wie sie sich einen roten Faden bilden sollen. Vielleicht ist es ja hilfreich jemanden hinter sich zu haben, der einem einen sanften Stups in die richtige Richtung gibt.

Bei diesem Projekt geht es um eine Gottheit und einen Schreiber, die sich auf ein Fandom einigen und dann zusammen in ein Abenteuer stürzen. Es geht darum, dass du deinen Charakter verkörperst. Er reagiert wie du.

Der Schreiber hat die Aufgabe sich in die Geschichte hineinzuschreiben. Die Göttin hingegen legt fest wie eure Regeln für diese Welt sind und was ihr pro Kapitel für Aufgaben zu erledigen habt, um am Ende ein Happy End zu bekommen.

Jedoch gibt es vorgegebene Regeln für das Projekt:

1. Sei stets du selbst.
2. Die Fandom-Charaktere müssen in character sein. Auf Aktionen folgen Reaktionen, vergiss das nie.
3. Du verfolgst einen Handlungsstrang, der dir selbst noch unbekannt ist. Vertrau deiner Gottheit, sie wird dich durch die Handlung führen.
4. Deine Gottheit wird dir für jedes Kapitel neue Aufgaben stellen, die es zu erfüllen gilt. Ob sie dich zum Ziel führen oder vor neue Herausforderungen stellen, entscheidet die Gottheit.
5. Du verfügst über all deine Stärken und Fähigkeiten, ebenso über all deine Schwächen und Gewohnheiten. Inwiefern dem noch etwas hinzukommt, um dein Bestehen im Fandom zu gewährleisten, entscheidet deine Gottheit.
6. Du verfügst über dein Fandomwissen. Inwieweit du es aktiv anwenden darfst, entscheidet die Gottheit.
7. Die Gottheit entscheidet über das Ziel der FF.
8. Die Gottheit entscheidet, wann und wie viele Tipps sie dem Autor mitgibt, um ein Rätsel zu lösen.
9. Absprachen im Hintergrund zwischen Autor und Gottheit sind gestattet, der Autor darf jedoch weiterhin nichts im Vorfeld über den geplanten Plotverlauf erfahren.
10. Beide, sowohl Autor als auch Gottheit, sind dafür verantwortlich, die Entwicklung der Geschichte nicht ins Mary Sue-Genre abdriften zu lassen.

Die Göttin stellt dann noch einige Regeln auf, die bis zum Ende der Fanfiction eingehalten werden müssen – es gibt keine Änderungen. Die Regeln müssen bitte in der FF-Beschreibung oder einem Vorwort aufgelistet werden, damit sie für den Leser nachvollziehbar sind.

Meine Göttin Zaphira schickt mich in dieser Fanfiction in die Arena des Kapitols und hier sind meine zusätzlichen Regeln:

→ Schreiberlingswissen ist kein Charakterwissen, vergiss das nicht! Egal was wir privat ausreden, dein SI weiß nichts davon.
→ Die Handlung spielt während den 40. Hungerspielen, das heißt, dass keiner der bekannten Charaktere der Reihe schon aufgetaucht ist (außer natürlich Caesar, Präsident Snow etc. und Mags Cohen, Gewinnerin der 9. Hungerspiele).
→ Da es keine bekannten Tribute gibt, sind die anderen im Grunde genommen alles NPCs – um den Überblick zu bewahren würde ich vorschlagen, dass wir uns nach dem ersten Kapitel in Kontakt setzen um eine Liste der Namen anzufertigen. Du darfst in Kapitel eins den Tributen, die dir über den Weg laufen gerne Spitznamen à la ‚Fuchsgesicht’ geben, und vielleicht ergibt es sich ja, dass du den ein oder anderen Namen hörst, wenn jemand nach jemandem ruft.
→ Du darfst keine Aufgaben in das nächste Kapitel mitnehmen.
→ Du befindest dich ein deinem 18-Jährigen Ich.
→ Dein Heimatdistrikt ist Distrikt 10 (Viehzucht).
→ Da die Spielmacher ja immer für Überraschungen gut sind, und ich quasi dein Spielmacher bin, darfst du keine Spielmacherentscheidungen treffen (außer es ist in den Kapitelaufgaben anders angegeben). Es kann sein, dass ich dich in manchen Kapiteln (nachdem du gewisse Aufgaben erledigt hast) darum bitten werde, mir das bisher Geschriebene zu schicken, damit ich dir als Spielmacher ein paar Überraschungen einbauen kann Wink
→ Vergiss nicht, dass du sterben kannst.
→ Um in deine eigene Welt zurückzugelangen, musst du die Hungerspiele gewinnen.

In den folgenden Kapiteln werde ich nun von ihr in einige Abenteuer geschickt werden und ich bin schon gespannt was mich erwartet.



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BeitragThema: Re: Fight Song   Fr Jul 07, 2017 12:09 am




Kapitel 1


Aufgaben für das erste Kapitel:

✔ Versuche dich in den letzten fünfzehn Sekunden des Countdowns zu orientieren. Vor dir liegt das Füllhorn, rechts hinter dir führt ein Weg tiefer in den Wald hinein, links hinter dir führt ein Weg auf eine Schlucht mit vielen Höhlen und hinter dem Füllhorn führt ein Weg in die Berge.

✔ Wenn du den Weg zum Füllhorn wählst, werden dich mindestens vier Tribute versuchen anzugreifen. Auf dem Weg in die Berge liegt ein großer, prall gefüllter Rucksack, doch die Chancen zu sterben stehen noch höher, da auf den Plattformen dort zwei Karrieros los starten und jeden niedermetzeln, der ihnen auf dem Weg zum Füllhorn entgegen kommt. Wenn du Richtung Schlucht blickst erkennst du einen mittelgroßen Rucksack gleich am ‚Eingang’ zur Schlucht – ob in der Ferne noch einer liegt kannst du nicht ausmachen. Auf dem Weg in den Wald liegen zwei mittelgroße Rucksäcke, wovon du nur einen nehmen kannst (der andere wird von dem weiblichen Tribut aus 11 genommen, die dir nichts tun will, sondern einfach nur ihren eigenen Hintern retten will). Melde dich bei mir, wenn du dich für einen Weg entschieden hast und ich sage dir welcher Proviant sich in dem gewählten Rucksack befindet.

✔ Bringe dich so schnell wie möglich in Sicherheit, damit du den etwas spontanen Ortswechsel verarbeiten kannst.

✔ Halte nach einem sicheren Unterschlupf für die Nacht aus.

✔ Solltest du dich für die Schlucht oder den Wald entscheiden, wird dir irgendjemand drei Messer nachwerfen. Eines wird dich irgendwo am Arm oder Bein verletzen – sobald du in Sicherheit bist solltest du die Wunde so gut es geht verarzten. Vergiss dabei nicht, dass Messer nützlich sein können!

✔ Beim Gemetzel am Füllhorn sterben 9 Tribute. Die Kanonen ertönen erst nach einer guten Stunde, nach dem Start der Spiele.

✔ Ob du einen Talisman aus deinem Heimatdistrikt bei dir trägst ist dir überlassen - halte dich aber an die Talisman-Regeln!

✔ Baue folgende Wörter ein: Hollunderblüte, Handy, Clownsnase, violett [→ markiere die Wörter indem du sie unterstreichst; es ist egal in welcher Reihenfolge du sie im Kapitel erwähnst]

____________________________________________________________


Seufzend strich ich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht und schleppte mich auf den Vorplatz des Bahnhofes um mein Fahrrad von seinen Ketten zu befreien, wobei ich mich wieder einmal dümmer anstellte als ich eigentlich war. Nach gefühlten zehn Minuten hatte ich es dann endlich geschafft und schwang mich in den Sattel. Recht begeistert war ich nicht davon und wieder einmal fragte ich mich warum in Himmelswillen ich heute Morgen das Rad genommen hatte anstatt des Busses. Doch schlauer wurde ich trotzdem nicht, denn ich machte jedes Mal denselben Fehler.

Als ich nach weiteren dreißig Minuten zuhause ankam fanden meine Schuhe ihren Weg in eine Ecke, meine Jacke landete auf dem Wohnzimmersessel und meine schlurfenden Schritte hallten in der Wohnung wieder. An jeder Ecke sah ich die Arbeit, die sich stapelte und für die ich einfach keine Zeit hatte, da ich ständig arbeiten musste von früh morgens bis spät abends. Langsam reichte es mir. Ich brauchte dringend eine Auszeit. Oder Urlaub. Einfach einmal Zeit für mich.
Während meine Pizza im Rohr vor sich hin brutzelte stieg ich unter die Dusche um mir den Stress des heutigen Tages abzuwaschen. Die Wärme umhüllte mich wie ein Mantel. Meine feuchten Haare band ich mir zu einem unordentlichen Dutt und meine Klamotten waren weich und bequem. So konnte man einen Abend ausklingen lassen.

Nachdem ich meine abendliche Routine vollzogen hatte führte mich mein Weg direkt in mein Schlafzimmer. Ich konnte meine Augen kaum noch offen halten, aber trotz allem zog ich ein Buch aus meinem Regal und ließ mich aufs Bett fallen. Es war schon eine Routine von mir vor dem schlafen gehen noch zu lesen obwohl ich heute wohl nicht mehr viel schaffen würde.

Kaum begann ich zu lesen verschwammen auch schon die Zeilen vor meinen Augen und ich musste mehrmals blinzeln um wieder einen klaren Blick zu bekommen. Doch auch meine Lider wurden immer schwerer und ich konnte sie nicht mehr offen halten. Wenn ich sie nur für ein paar Minuten geschlossen halten lassen würde?

Als ich sie wieder öffnete musste ich jedoch heftig blinzeln, denn strahlendes Sonnenlicht schien in mein Gesicht. Hatte ich etwa so lange geschlafen? Hatte ich meinen Wecker überhört? Panisch blickte ich mich um, um einen Überblick über meine Situation zu erhaschen, aber aus meinem Zimmer war weit und breit nichts zu sehen. Ich rieb mir über die Augen, aber an meiner Situation hatte sich nichts verändern. Rund um mich herum standen weitere Jugendliche und erst jetzt fiel mir auf, dass ich auf einem kleinen Podest stand. Träumte ich etwa?

Doch langsam klarte sich mein Blick auf und mein Hirn fing an zu arbeiten. Ich erkannte niemanden von den anderen, aber ein ungutes Gefühl schlich sich durch meinen Körper. Langsam nahm ich eine Stimme wahr, welche die 40.Hungerspiele ankündigte und plötzlich wurde ein Countdown gezählt. Mit großen Augen starrte ich auf das Füllhorn, das direkt vor mir lag. Ich hätte vor dem Schlafen gehen wohl das Buch nicht mehr lesen dürfen. Durch die Anstrengung meines Alltages wurden wohl meine Träume auch immer verrückter…

Trotz allem wollte ich nicht hier sein. Auch, wenn die Bücher noch so spannend waren, aber ich selbst wollte so etwas nie erleben. Also sollte ich nun einfach auf dem Podest stehen bleiben und darauf warten, dass ich wach wurde? Doch meine Entscheidung wurde mir abgenommen als vier Stellen weiter ein Junge von seinem Podest fiel und in die Luft gesprengt wurde. Der Knall hallte in meinen Ohren wieder und der Boden erbebte unter mir. Das alles fühlte sich so real an…zu real.

Hektisch fuhr ich mir durch die Haare.

Zehn.

Ich träumte doch nur, oder? Das alles hier… das konnte nicht gerade wirklich passieren.

Neun.

Meine Fantasie ging wohl mit ihr durch…

Acht.

Ein erneutes Beben erzitterte den Boden. Und das war wohl mein Handy, das gerade läutete.

Sieben.

Ich durchsuchte meine Taschen, aber konnte es nicht finden.

Sechs.

Dafür umschloss ich einen Anhänger mit einer Kette.

Fünf.

Ich konnte mich nicht erinnern eine eingesteckt zu haben.

Vier.

Mein Blick glitt wieder zum Füllhorn und scannte die Umgebung ab. Wenn das hier real war musste…musste ich laufen. Und zwar so schnell mich meine Füße trugen.

Drei.

Ich erkannte den Wald und eine Schlucht

Zwei.

Ich musste…überleben. Und mir klar werden was hier eigentlich los war.

Eins.

Was sollte sie bloß machen.

Null.

Mit einem Mal verließen alle ihre Podeste. Viele rannten direkt auf das Füllhorn zu und die anderen Tribute rannten um ihr Leben. Auch ich sprang herunter und rannte auf den Wald zu. Angst durchflutete mich und hinter mir konnte ich Schreie hören. Das hier wirkte alles so real. Ich wollte nichts aufs Spiel setzen ohne mir sicher zu sein. Vor mir lief ein Mädchen und es lagen zwei Rucksäcke auf unserem Weg. Ich musste mir einen nehmen. Vielleicht konnte ich mir dann einen Reim aus meiner Situation machen.

Da ich jedoch die Unsportlichkeit in Person war keuchte ich wie verrückt, meine Beine fühlten sich an wie Blei und ich konnte kaum noch laufen. Während ich unter dem Laufen den Rucksack schnappte fiel ich beinahe mit dem Gesicht voran ins Gras. Jedoch konnte ich mich gerade noch abfangen und lief weiter, aber ich war nicht schnell genug. Ein höllischer Schmerz fuhr durch mein Bein und ich schrie auf. Ein kurzer Blick reichte aus um mir zu zeigen, dass mich ein Messer im Unterschenkel getroffen hatte. Doch ich konnte mich nicht lange damit aufhalten. Aus diesem Grund zog ich es aus der Wunde und lief weiter. Der Druck, den ich nun auf den Fuß ausübte schnitt mir die Luft ab, aber ich biss die Zähne zusammen und lief humpelnd weiter.

Als ich schließlich in den Wald eindrang fühlte ich mich sicherer, aber ich wagte es nicht stehen zu bleiben. Die unzähligen Wurzeln waren dauerhafte Stolperfallen für mich, aber ich hielt nicht an. Zuerst wollte ich sicher sein, dass ich alleine war und mir niemand folgte. Es kam mir vor wie weitere Stunden als ich langsamer wurde und mich schließlich keuchend auf einem Baumstamm niederließ. Den Schmerz in meinem Bein fühlte ich nicht mehr, denn dieses war so gut wie taub. Mit dem Ärmel meiner Jacke wischte ich mir den Schweiß aus dem Gesicht und versuchte wieder zu Luft zu kommen. Meine Zunge war staubtrocken und in diesem Moment hätte ich einfach alles für etwas Wasser gegeben.

Vielleicht fand sich im Rucksack etwas Nützliches? Doch aufregend war das Angebot nicht nachdem ich zwei weitere Messer herauszog, die wohl auch nach mir geworfen wurden. Der Inhalt war überschaubar: ein Fläschchen Jod, eine Trinkflasche, ein ½ Laib Brot, eine Taschenlampe, Streichhölzer, ein Schlafsack, ein KitKat (warum auch immer) und eine rote Schlaufe, die um den Schokoriegel gebunden war. Die Flasche war zu meiner Überraschung auch zur Hälfte gefüllt und hektisch nahm ich einen großzügigen Schluck. Das der Rucksack violett war, war praktisch, denn so konnte man ihn im Dunkeln nicht so schnell erkennen. Vielleicht war das auch in nächster Zeit ein Vorteil für mich.

Nachdem ich meine Wunde mit dem Jod gereinigt hatte, hatte ich sie mit einem Streifen meines Shirts abgebunden und machte mich weiter auf den Weg. Ich wollte lieber etwas in Bewegung bleiben. Je weiter ich ging umso mehr veränderte sich meine Umgebung. Ein Strauch faszinierte mich besonders, denn erinnerte mich an Hollunderblüten, aber das war wohl kaum dieser Busch.

Langsam wurde ich jedoch müde und meine Kräfte waren kurz davor aufzugeben. Ein leises Plätschern ließ mich aufhorchen und ich ging dem Geräusch nach und fand mich an einem Bach wieder. Schnell füllte ich meine Wasserflasche auf und tapste vorsichtig weiter. Anscheinend war ich die einzige hier und konnte mich in Ruhe umsehen. Das Wasser war angenehm kühl, aber ich wurde abgelenkt als ich einen Spalt an einer Felswand entdeckte. Neugierig ging ich darauf zu um es mir genauer anzusehen und tatsächlich passte ich durch diesen Spalt durch und befand mich in einer kleinen Höhle.

Seufzend ließ ich mich auf den Boden fallen und streckte meine Beine aus. Der Schmerz zog sich durch meine Glieder und ich streckte mich durch. Ich war noch nie der sportliche Typ gewesen, aber das war heute ihre Höchstleistung gewesen. Doch so heiß mir vorher auch gewesen war...nun fror ich etwas und rieb mir über die Nase, die eiskalt war. Vermutlich sah ich schon so aus als hätte ich eine Clownnase.

Als die Melodie des Kapitols ertönte zuckte ich kurz zusammen und lauschte der Kanone. Leise zählte ich die Schüsse mit. 9 Tribute waren also schon gestorben. Und das bisher in den letzten Stunden. Wie sollte ich das alles hier überleben? Ich war tollpatschig, unsportlich und alles nur keine Kämpferin.

Es wäre wohl besser, wenn ich mir einen Plan überlegen würde, aber dafür brauchte ich einen freien Kopf und das würde heute nicht mehr funktionieren. Umständlich zog ich den Schlafsack aus dem Rucksack und wickelte mich darin ein. Mir wurde von Minute zu Minute kälter. Um meine Hände zusätzlich zu wärmen steckte ich sie in meine Jackentaschen und erneut ertastete ich etwas. Neugierig zog ich es hervor und es entpuppte sich als Kette mit einem Pferdeanhänger. Die Kette war zart, aber wunderschön. Was das etwa mein Talisman aus meiner Heimat?

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