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 Little White Lies

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BeitragThema: Little White Lies   Mo Jul 03, 2017 11:07 pm




✦ Diese FF ist Teil des sogenannten ‚Mary-Sue Projekts' auf animexx.de
✦ Es handelt sich um eine Self-Insert FF unter Fremdregie
✦ Die Handlung spielt in Rosewood. 1 Jahr nach Alisons Verschwinden.
✦ Alle (bekannten) Charaktere der Reihe und das ganze Pretty Little Liars Universum gehören Sara Shepard und Marlene King und ich verdiene kein Geld damit.
✦Göttin: Zaje

___________________________

Da du an einem Fortbildungsseminar teilnehmen musst, bist du für ein paar Tage nach Graz verreist. Die Unterkunft, die du mit zwei Kollegen/Kolleginnen beziehst, ist nur einen fünf Minuten Fußmarsch vom Fortbildungszentrum entfernt. Jeder von euch bezieht ein eigenes, kleines Zimmer. Nach eurer späten Ankunft, sitzt ihr noch bei einem von euch dreien im Zimmer und trinkt ein paar Bierchen. Du kommst ziemlich spät (oder eher früh) ins Bett, da du noch nach eurem gemütlichen Beisammensitzen noch Stunden lang sehr aufgekratzt bist und nicht einschlafen kannst. Es kommt wie es kommen muss und du verschläfst am folgenden Morgen. Trotz aller Hektik kommst du zehn Minuten zu spät und bist zudem noch furchtbar müde. Während einer kurzen Pause kannst du die Augen nun endgültig nicht mehr offen halten und schläfst ein. Aufgeweckt wirst du durch ein Rütteln an deiner Schulter. Ein dir unbekanntes Mädchen steht vor dir und sagt: »Hi, ich bin Aria Montgomery. Darf ich mich zu dir setzen?«

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BeitragThema: Re: Little White Lies   Mo Jul 03, 2017 11:09 pm




Vorwort der Autorin


Das Mary Sue Projekt wurde auf Animexx von Erenya und Pfeffersosse ins Leben gerufen und ich habe selbst schon daran teilgenommen und ich muss sagen, dass es mir durch Schreibblockaden und Ideenlosigkeit geholfen hat. Daher hab ich beschlossen meine Projekte auch auf Wattpad online zu stellen.

Ich finde es ist ein guter Anfang für Schreibanfänger, die nicht wissen, wie sie wirklich anfangen sollen und wie sie sich einen roten Faden bilden sollen. Vielleicht ist es ja hilfreich jemanden hinter sich zu haben, der einem einen sanften Stups in die richtige Richtung gibt.

Bei diesem Projekt geht es um eine Gottheit und einen Schreiber, die sich auf ein Fandom einigen und dann zusammen in ein Abenteuer stürzen. Es geht darum, dass du deinen Charakter verkörperst. Er reagiert wie du.

Der Schreiber hat die Aufgabe sich in die Geschichte hineinzuschreiben. Die Göttin hingegen legt fest wie eure Regeln für diese Welt sind und was ihr pro Kapitel für Aufgaben zu erledigen habt, um am Ende ein Happy End zu bekommen.

Jedoch gibt es vorgegebene Regeln für das Projekt:

1. Sei stets du selbst.
2. Die Fandom-Charaktere müssen in character sein. Auf Aktionen folgen Reaktionen, vergiss das nie.
3. Du verfolgst einen Handlungsstrang, der dir selbst noch unbekannt ist. Vertrau deiner Gottheit, sie wird dich durch die Handlung führen.
4. Deine Gottheit wird dir für jedes Kapitel neue Aufgaben stellen, die es zu erfüllen gilt. Ob sie dich zum Ziel führen oder vor neue Herausforderungen stellen, entscheidet die Gottheit.
5. Du verfügst über all deine Stärken und Fähigkeiten, ebenso über all deine Schwächen und Gewohnheiten. Inwiefern dem noch etwas hinzukommt, um dein Bestehen im Fandom zu gewährleisten, entscheidet deine Gottheit.
6. Du verfügst über dein Fandomwissen. Inwieweit du es aktiv anwenden darfst, entscheidet die Gottheit.
7. Die Gottheit entscheidet über das Ziel der FF.
8. Die Gottheit entscheidet, wann und wie viele Tipps sie dem Autor mitgibt, um ein Rätsel zu lösen.
9. Absprachen im Hintergrund zwischen Autor und Gottheit sind gestattet, der Autor darf jedoch weiterhin nichts im Vorfeld über den geplanten Plotverlauf erfahren.
10. Beide, sowohl Autor als auch Gottheit, sind dafür verantwortlich, die Entwicklung der Geschichte nicht ins Mary Sue-Genre abdriften zu lassen.

Die Göttin stellt dann noch einige Regeln auf, die bis zum Ende der Fanfiction eingehalten werden müssen – es gibt keine Änderungen. Die Regeln müssen bitte in der FF-Beschreibung oder einem Vorwort aufgelistet werden, damit sie für den Leser nachvollziehbar sind.

Meine Göttin Zaje schickt mich in dieser Fanfiction nach Rosewood und hier sind meine zusätzlichen Regeln:

» Du darfst nach Belieben NPCs erschaffen und sie handeln lassen, außer die Angaben für das jeweilige Kapitel sagen etwas anderes
» Du landest zu Beginn der ersten Staffel in Rosewood - es ist ein Jahr her seit Alison DiLaurentis verschwunden ist
» Du steckst in deinem 16-Jährigen Ich, versuche dich also anzupassen
» Du darfst Aufgaben grundsätzlich ins nächste Kapitel mitnehmen, sei dir aber darüber im Klaren, dass diese Verzögerungen negative Effekte haben können
» Achte darauf wem du vertrauen oder mit wem du Freundschaften schließen willst - nutze dein Fandomwissen!
» Du kannst versuchen andere davon zu überzeugen, dass du aus einer anderen Welt kommst, wenn du es für eine gute Idee hältst
» Die Leute in deiner Umgebung halten dich für eine Austauschschülerin aus Österreich, deiner Unterkunft befindet sich bei Lucas Gottesman

In den folgenden Kapiteln werde ich nun von ihr in einige Abenteuer geschickt werden und ich bin schon gespannt was mich erwartet.

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BeitragThema: Re: Little White Lies   Fr Jul 07, 2017 12:24 am




Kapitel 1


Dann starten wir auch sofort mit Schwung in das erste Kapitel!

✔ Es ist der erste Schultag im neuen Schuljahr und du lernst Aria Montgomery im Chemieunterricht kennen. Finde heraus, wie dein restlicher Stundenplan für diesen Tag aussieht.
✔ Bonus: Lande in keinem falschen Unterrichtsraum.
✔ Überstehe den ersten Schultag, ohne allzu sehr aufzufallen.
✔ Triff auf mindestens einen der anderen Liars.
✔ Finde heraus, dass du als Austauschschülerin an der Rosewood High bist und bei wem du wohnst.
✔ Bonus: Unterhalte dich mit jemanden über Alison diLaurentis
✔ Im Verlauf des Tages triffst du auf Lucas, der etwas misstrauisch ist, da du ihn offenbar nicht wiedererkennst.
✔ Finde dein Schließfach.

_________________________________________________

Zwei große Koffer, eine Laptoptasche und meine Handtasche. Ich war eindeutig überfordert meine Habseligkeiten aus dem Zug zu hieven als dieser endlich am Grazer Hauptbahnhof hielt. Warum mussten sie auch ausgerechnet mich zu diesem Fortbildungsseminar schicken? Hätten sie sich nicht jemand anderen dafür suchen können? Meine beiden Arbeitskolleginnen Nathalie und Lilly halfen mir mit meinen Koffern nachdem ich ihnen die ihren gereicht hatte. Keine von uns war recht begeistert von der Situation, aber wir mussten wohl das Beste daraus machen.

Nachdem wir alles beisammen hatten machten wir uns auf den Weg zu unserer Unterkunft, die zehn Minuten vom Bahnhof entfernt war und von dort aus brauchten wir nur fünf Minuten zum Fortbildungszentrum was wirklich praktisch war. So konnten wir morgens länger schlafen und mussten nicht auch noch den Bus oder die S-Bahn nehmen. Hörte sich also ziemlich stressfrei an. Es war etwas umständlich mit den beiden Koffern und meinen beiden Taschen bis zur Unterkunft zu stapfen, aber ich schaffte es überraschenderweise unversehrt und auch Nathalie und Lilly schafften es ohne einen Zwischenfall.

Mein Zimmer war…klein aber fein. Das Bett war etwas größer und breiter als ein Einzelbett, das Badezimmer hatte eine Dusche und ein großes Waschbecken mit genügen Ablagefläche und es gab einen Fernseher. Noch dazu hatte ich einen kleinen Balkon. Was wünschte man sich mehr für zwei Tage Unterkunft? Die wichtigsten Dinge brachte ich ins Badezimmer und meinen Laptop stellte ich auf den kleinen Tisch um ihn gut im Blick zu haben und ihn morgen nicht zu vergessen.

Als es an meiner Tür klopfte konnte ich mir schon denken wer es war und als ich diese öffnete betraten die Beiden auch schon mein Zimmer. Es würde nicht schaden, wenn wir noch ein wenig die Abendsonne auf meinem Balkon genossen. Nathalie hatte am Bahnhof noch kleine Sektflaschen besorgt und so ließen wir gemütlich den Abend ausklingen. Jedoch übersahen wir die Zeit und als Lilly und Nathalie in ihre Zimmer gingen war es weit nach Mitternacht. Ich sprang noch schnell unter die Dusche bevor ich mir meinen Wecker stellte und mich ins Bett legte. Jedoch war ich hellwach. Dieses Gefühl als könnte ich Bäume ausreißen durchfuhr mich und ich wälzte mich ewig hin und her bis ich in den frühen Morgenstunden endlich in einen unruhigen Schlaf fiel.

Jedoch kam es natürlich wie es kommen musste und ich überhörte meinen Wecker. Als ich durch den Zimmerservice geweckt wurde bemerkte ich, dass ich schon zwei Stunden zu spät war. Warum hatte mich keiner von den beiden geweckt? Hektisch suchte ich meine Sachen zusammen und lief zum Fortbildungszentrum. Natürlich war man dort nicht sehr begeistert von meiner Unpünktlichkeit, aber ändern konnte ich es nun auch nicht mehr.

Ich hasste nichts mehr als wenn ich verschlief, dann in aller Hektik aufbrechen musste und nicht einmal die Zeit dazu hatte um richtig wach zu werden. Während die Leiterin des Seminares vor sich hin redete fielen mir immer wieder die Augen zu. Ich war einfach hundemüde und es kam mir so vor als würden meine Augenlider einige Kilo wiegen. Mir fiel es immer schwerer sie offen zu halten bis sie schließlich zufielen und ich in einen angenehmen Dämmerschlaf fiel.

Es war als würde ich auf Wolken schweben. Mein Dämmerschlaf war so angenehm und erfüllte mich mit einer Ruhe bis ich schließlich etwas unsanft wachgerüttelt wurde. Dabei fiel ich beinahe von meinem Stuhl und ich musste ein paar Mal heftig blinzeln bis sich mein Blick klarte. So stellte ich auch fest, dass ich mich in einer komplett anderen Umgebung befand. Hatte ich etwa schlafgewandelt? Oder hatten wir den Raum gewechselt und ich hatte es nicht mitbekommen.
»Hallo. Tut mir leid, falls ich dir erschreckt habe, aber ist hier noch frei? Die übrigen Plätze sind alle besetzt!«, vernahm ich eine Stimme und sah zu dem Verursacher aus und die Worte blieben mir im Hals stecken als ich sah wer vor mir stand.

»Ahm…« Ich rieb mir über die Augen, aber sie stand immer noch da. »Nein, hier ist noch frei«, kam gerade noch über meine Lippen. Wie war das möglich? Träumte ich etwa immer noch? Das musste es sein. Meine Fantasie ging mit mir durch.

Die Braunhaarige ließ sich neben mir nieder und lächelte mich freundlich an. »Ich bin Aria. Und wer bist du? Du bist neu hier oder?«

»Ja, ich weiß wer du bist… ahm also ich habe draußen jemanden deinen Namen sagen hören. Ich bin Kenna.« Ich war neu hier? Sah wohl so aus.

Aria lächelte mich an. »Freut mich. Woher kommst du?«

Das wusste ich nicht. Also ich wusste es schon, aber… ich war verwirrt. Daher war ich ziemlich froh, dass der Lehrer den Raum betrat und die Gespräche verstummen ließ. »Nun gut. Willkommen zu einem neuen Schuljahr. An meinen Regeln in meinem Unterricht hat sich nichts verändert und auch an meinen Notenschlüsseln und Testvorgaben nicht. Daher würde ich sagen fangen wir an das letzte Jahr zu wiederholen und keine Zeit zu verlieren. Außerdem haben wir eine neue Schülerin unter uns. Kenna Mayer. Sie ist Austauschschülerin aus Österreich also bitte benehmt euch und helft ihr sich einzuleben. Es ist bestimmte eine große Umstellung für sie. Also fangen wir an.«

Okay, also kam ich weiterhin aus Österreich. Das war ja schon einmal ein Fortschritt…irgendwie. Da alle anfingen von der Tafel abzuschreiben blieb mir wohl nichts anderes übrig als es ihnen gleich zu tun obwohl mir aus meiner Schulzeit nichts mehr hängen geblieben war… Als ich meinen Block aufschlug fielen mir gleich einige Notizen auf. Darunter wohl auch meine Schließfachnummer, die Kombination und mein Stundenplan für den heutigen Tag: Geschichte, Mathe, Sport und Sport. Also einige Sorgen weniger. Aber wie war ich hier her gekommen. Und wenn das alles nur ein Traum war…warum fühlte es sich so real an?

Die Chemiestunde war zum Glück schnell vorbeigewesen, denn ich hatte nur Bahnhof verstanden. Aus meiner Schulzeit war wohl nichts hängen geblieben.

»Was hast du nächste Stunde?«, fragte mich Aria als sie ihre Sachen zusammen packte.

»Geschichte«, meinte ich mit einem leichten Lächeln. »Und du?«

Aria grinste. »Wir haben wohl den gleichen Weg.«

Gemeinsam machten wir uns auf den Weg zur nächsten Stunde und während wir durch die Flure gingen fielen mir die Blicke auf, die Aria zugeworfen wurden und wie die Schüler anfingen zu tuscheln als sie vorbei war. Es musste schwer für sie sein.

»Ich will weder aufdringlich noch neugierig sein, aber wieso starren dich alle Leute so an? Kommst du damit klar?« Fragend sah ich sie an und strich mir eine Haarsträhne hinters Ohr.

Die Braunhaarige seufzte auf. »Ich hatte gehofft, dass es aufhören würde. Aber das wird es wohl nie. Selbst nachdem ich ein Jahr in Island war. Vielleicht hast du schon von Alison DiLaurentis gehört? Es stand heute in der Zeitung. Vor einem Jahr ist sie spurlos verschwunden. Sie war meine beste Freundin. Wir waren zu fünft und nun reden wir kaum noch miteinander seit sie verschwunden ist. Niemand weiß ob sie noch am Leben ist oder nicht. An der Schule war sie das It-Girl und wir ihr Hofstaat, wie man uns nannte. Nun wo sie weg ist reden alle nur über sie und über uns.«

Entschuldigend sah ich sie an. »Das tut mir wirklich leid für dich und deine Freundinnen. Es muss schwer für euch sein in dieser Ungewissheit zu leben. Aber das gibt den Leuten noch lange nicht das Recht euch anzustarren als wärt ihr Tiere im Zoo.«

Gemeinsam mit ihr betrat ich den nächsten Unterrichtsraum und setzte mich. »Das sehen nicht alle so wie du. Viele sind froh darüber, dass Ali verschwunden ist. Sie war nicht gerade ein Engel. Vielen Leuten an der Schule hat sie das Leben schwer gemacht und wir haben sie nicht davon abgehalten. Was nicht heißt, dass wir ihre Aktionen befürwortet hatten. Aber Ali gab uns das Gefühl etwas besonderes zu sein und das wollten wir wohl nicht verlieren.«

Dank Aria schaffte ich es in alle Unterrichtsräume ohne mich zu verlaufen und der Schultag war überraschend schnell vorbei gewesen. Aria war die letzten beiden Stunden nicht mit mir zusammen gewesen und nun stand ich etwas planlos im Schulflur, denn wo sollte ich denn jetzt hin? Ich wusste nicht, wo ich wohnte oder ob ich überhaupt ein Zuhause hier hatte…

Ich raufte mir die Haare, denn langsam aber wirklich wurde es Zeit, dass ich aufwachte. Alles schön und gut, dass ich Aria kennengelernt hatte, aber das reichte mir auch schon wieder. Als mich jemand an der Schulter berührte zuckte ich zusammen und war kurz davor loszuschreien.

»Hey Kenna! Ich habe dich schon überall gesucht. Mir ist noch etwas für die Schülerzeitung dazwischen gekommen. Hast du noch ein paar Minuten Zeit?« Lucas sah mich fragend an.

Ich konnte förmlich mein Gehirn rattern hören und nickte wie mechanisch. »Ahm klar. Ich warte.«

Er zog eine Augenbraue nach oben. »Geht es dir gut? Du siehst aus als hättest du ein Gespenst gesehen? Okay, warte einfach bei deinem Schließfach auf mich. Ich komme sobald alles erledigt ist. Es dürfte wirklich nicht lange dauern.«

»Ist gut. Ich warte bei meinem Schließfach.« Ich nickte leicht und versuchte mich an einem Lächeln.

Recht überzeugt schien er nicht zu wirken, aber schon eilte er davon und ich holte meinen Block aus der Tasche, denn ich hatte mir weder die Schließfachnummer noch die Kombination gemerkt. Also wohnte ich wohl bei Lucas Gottesman, wie es aussah. Ich hätte es auch schlimmer treffen können. Vielleicht würde ich auch bald aufwachen und dann war das alles vorbei. In dieser kurzen Zeit würde mir wohl kaum etwas Schlimmes passieren…oder?

Etwas planlos lief ich den Gang entlang und suchte nach meinem Schließfach, aber mich ließ das Gefühl nicht los, dass ich in die falsche Richtung lief. Da verstand mal einer das amerikanische Schulsystem.

»Du siehst etwas verloren aus. Kann ich dir helfen?« Spencer Hastings kam geradewegs auf mich zu und lächelte freundlich.

Ich seufzte auf. »Ich hab den Dreh wohl einfach noch nicht raus. Mein Schließfach versteckt sich entweder vor mir oder ich bin zu blind um es zu finden.«

Sie warf einen Blick auf meine Nummer und lächelte. »Nimm es dir nicht zu Herzen. Österreich und Amerika sind ein ziemlicher Unterschied. Da kann man sich schon mal etwas verloren fühlen. Komm mit. Dein Schließfach liegt in der Nähe von meinem. Ich bin übrigens Spencer und du bist Kenna, oder?«

Ich nickte leicht. »Danke für deine Hilfe!«

»Keine Ursache! Jeder braucht einmal eine helfende Hand!«

Schließlich hatte sich mich heil abgeliefert und seufzend lehnte ich mich gegen mein Schließfach. Also wenn meine zukünftigen Träume mich nun immer in die Schule oder eine Serie schickten konnte ich getrost darauf verzichten. Das war wirklich nicht mein Fall.

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