Alles was es über mich als Autorin zu wissen gibt.
 
StartseiteKalenderFAQSuchenMitgliederNutzergruppenAnmeldenLogin
Login
Benutzername:
Passwort:
Bei jedem Besuch automatisch einloggen: 
:: Ich habe mein Passwort vergessen!
Neueste Themen
» Music is the voice of soul Ⅱ
Di Jan 30, 2018 8:49 pm von _author_mel

» 31 Filmzitate
So Jan 14, 2018 1:31 pm von _author_mel

» Ariana Rebecca Whittemore
Mi Jan 03, 2018 9:25 am von _author_mel

» 31 Filmzitate
Di Jan 02, 2018 9:46 pm von Narry_Pancakes

» 31 Filmzitate
Di Jan 02, 2018 9:02 pm von Sarah_Horan_Hemmings

» Dancing on my own
Di Jan 02, 2018 8:30 pm von _author_mel

» Dancing on my own
Di Jan 02, 2018 8:29 pm von _author_mel

» Shout out to my ex I
Di Jan 02, 2018 8:10 pm von _author_mel

» Shout out to my ex I
Di Jan 02, 2018 8:10 pm von _author_mel

Die aktivsten Beitragsschreiber des Monats
Februar 2018
MoDiMiDoFrSaSo
   1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728    
KalenderKalender

Teilen | 
 

 31 Filmzitate

Nach unten 
AutorNachricht
_author_mel
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 93
Anmeldedatum : 09.04.17
Alter : 23
Ort : London

BeitragThema: 31 Filmzitate   Mo Jan 01, 2018 9:51 am



This is the new year 2018 - part1 ღ

Das erste Projekt besteht aus 31 vorgegebenen Filmzitaten, mit je einem Zitat, das in diesem Film aufgetaucht ist, die unten in einer Liste angeführt werden. Jeder Film taucht hierbei nur ein einziges Mal auf, auch wenn es ich um Fortsetzungen handelt (also nur ein Zitat von zB. Star Wars, Harry Potter, Herr der Ringe…).

Dabei geht es nicht darum einen One Shot zu diesem Fandom zu schreiben sondern einfach einen One Shot in einer beliebigen Kategorie zu schreiben, aber es muss mit dem Zitat zusammen hängen. Das heißt, man kann das Zitat verwenden wie man will zB. Als Überschrift oder Aussage eines Charakters, das ist ganz dem Autor überlassen.

©️Copyright reserved. 2018. Mel_K

_________________
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://mel-s-world.forumieren.de
_author_mel
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 93
Anmeldedatum : 09.04.17
Alter : 23
Ort : London

BeitragThema: Re: 31 Filmzitate   Mo Jan 01, 2018 9:53 am



1. Seien wir ehrlich. Ich bin heißer als du!



» Charakter: Chastity Fraya Harrington [Nina Dobrev] & Harry Edward Styles [himself]
» Fandom: Prominente Personen [One Direction]
» Fanfiction: She’s not afraid I. [coming soon.]

Chastity wollte es einfach nicht glauben.

Er war wirklich hier. In London. Im selben Club wie sie.

Ihre Stimmung war offiziell im Keller.

Eigentlich hatte sie sich auf den Abend mit ihren Freunden gefreut. Endlich ein paar Tage frei und das wollte die Gruppe ein bisschen feiern. Zuvor hatten sie sich alle bei Louis getroffen und waren dann gemeinsam mit dem Bus in die Innenstadt gefahren.

Seit langem hatte sie nicht mehr solchen Spaß gehabt. Doch mit einem Schlag verging ihr einfach alles.

Die ganze Gruppe stand gerade vor dem Club und wartete auf den Einlass als Chastity auch schon ein Johlen vernahm, dass sie nur zu gut kannte. Es gehörte zu ihrem Ex-Freund Caleb, aus New York. Was genau wollte er hier? Da Faviola alles im kleinsten Detail wusste war sie auch sofort in Alarmbereitschaft.

»Okay, wie lange müssen wir noch warten? Immer, wenn die Jungs das erledigen wollen landen wir in der normalen Schlange.« Die Blonde seufzte auf bevor sie Chastity am Arm schnappte und direkt nach vorne zum Security ging, der ihnen sofort Zutritt gewährte. »So etwas lässt man nur Frauen regen!«, meinte sie zwinkernd als sie dann drinnen waren.

Der Club war schon recht gut besucht und sie bahnten sich einen Weg über die Tanzfläche zur Bar, wo die Jungs die Getränke bestellten und die Mädchen sahen sich in der Zwischenzeit um. Jedoch schien niemand hier zu sein, den sie kannten. Was vielleicht auch besser war…

Die Braunhaarige zog es sofort auf die Tanzfläche und gemeinsam mit Faviola und Soreia tanzten sie einige Songs durch bevor sie sich wieder zu den Jungs gesellten, aber die gute Laune fing an zu bröckeln als sie bemerkte, wer sich gleich neben ihnen breit gemacht hatte.

Natürlich hatte Caleb sie sofort entdeckt und musterte sie von oben bis unten. Vermutlich war er schon betrunken und sie wollte einfach ihre Ruhe vor ihm haben. Sie drehte ihm den Rücken zu und nahm dankbar das Glas entgegen, dass Zayn ihr reichte.

»Auf uns und einen gelungenen Abend!«

Die Drinks wurden immer mehr und die Stimmung von Minute zu Minute ausgelassener. Irgendwann Mitte des Abends fand sich Chastity eng tanzend mit Harry auf der Tanzfläche wieder, aber es war ihr egal. Es machte ihr Spaß und diesen einen Abend wollte sie einfach nicht darüber nachdenken was das wieder bedeuten sollte, dass sie sich so nahe kamen. Sie wollte einfach nur tanzen.

Doch der Moment war schnell vorüber als Caleb den Styles nach hinten riss. Das würde in einer Katastrophe enden. Sie sah es schon kommen. So war es immer, wenn Caleb Streit anfing.

Chastity war einfach stinksauer. Natürlich war die Security sofort in Alarmbereitschaft und zogen die Beiden auseinander. »Reißt euch zusammen Jungs! Oder ihr fliegt raus. Ist das klar?« Finstere Blicke wurden ausgetauscht bevor sie verschwanden.

Kaum war die Security wieder nach draußen gegangen ging sie auf Caleb zu und gab ihm einen Stoß, sodass er zwei Schritte nach hinten machte. »Was ist dein verdammtes Problem? Was willst du eigentlich hier? Kommst du quer über den Atlantik geflogen um mir das Leben zu vermiesen?« Sie war kurz davor auszurasten.

Er lachte einfach nur auf. »Als wärst du wichtig genug, dass ich für dich über den Ozean fliegen würde.«

»Verschwinde zurück wo du hergekommen bist oder ich vergess mich!«, knurrte sie leise und ballte ihre Hände zu Fäusten, aber er schien sie nicht wirklich ernst zu nehmen. Er war eher belustigt.

Harry legte eine Hand auf ihre Schulter. »Lass uns von hier verschwinden, Chas. Das ist er nicht wert! Wir feiern einfach wo anders weiter!«

Caleb zog eine Augenbraue nach oben. »Scheint so als hättest du einen neuen Trottel gefunden, der dir wie ein Schoßhündchen nachläuft. Die Locken für einen Pudel hätte er ja schon. Ich hoffe für dich er ist stubenrein und treu, denn danach sieht er nicht aus.«

Der Styles machte wieder einen Schritt auf ihn zu, aber Chastity schob sich zwischen die zwei Jungs. »Wieso verschwindest du nicht wieder nach New York und vögelst weiter mit Arielle? Oder hat sie auch rausgefunden, dass du nichts in der Hose hast und hat dich fallen gelassen?«

Caleb biss die Zähne zusammen. »Dir muss es gepasst haben nachdem du gleich am ersten Abend die Beine breit gemacht hast.«

Bevor er sich versehen konnte hatte Chastity auch schon ausgeholt und ihm die Faust mitten ins Gesicht geschlagen. »Du widerst mich an! Ich hoffe, dass jedes Mädchen Abstand zu dir hält. Du bist das Letzte!« Pochender Schmerz fuhr durch ihre Hand, aber das war ihr egal. Im Moment fühlte sie sich einfach nur frei.

»Du Schlampe! Da scheinst du ja endlich den richtigen gefunden haben. Ihr seid beide Abschaum. Und billig obendrein!«, knurrte der New Yorker und sah zu Chastity und Harry.

Dieser sah ihn finster an. »Du kannst froh sein, wenn du in einem Stück nach New York zurückkommst. Nenn sie noch einmal Schlampe und das Letzte was du jemals gesehen hast war das Innere dieses Clubs.«

Louis und Zayn hatten sich inzwischen neben Harry und Chastity gestellt um einzugreifen falls die Situation eskalieren sollte und lange würde es wohl nicht mehr dauern. Die Braunhaarige hatte die Schnauze voll.

»Lasst uns von hier verschwinden.«

»Gute Idee. Im Davonlaufen bist du wirklich gut«, meinte Caleb zustimmend. »Dann kannst du deinen mitleiderregenden Freund gleich mitnehmen.«

Harry grinste breit. »Redet der Kerl, der sich heulend von einem Mädchen verprügeln lässt und damit prahlt die beste Freundin seiner Ex zu vögeln. Echt taper. Aber…Seien wir ehrlich: Ich bin heißer als du! Und wenn ich wollte wäre dein Mädchen schneller in meinem Bett als du denken könntest.« Er legte einen Arm um Chastitys Schulter. »Aber ich habe das Glück einen wundervollen Menschen an meiner Seite zu haben und dieses Glück wirst du nie erfahren.«

Die Braunhaarige lehnte sich leicht an ihn und drehte sich dann von Caleb und seinen „Freunden“ weg. Sie wollte ihn nicht mehr sehen. Und schon gar nicht mehr mit ihm reden. Für sie war er gestorben und das hatte sie ihm damals in New York schon gesagt.

Gemeinsam mit ihren Freunden ging sie schließlich zur Bushaltestelle, wo sie auf den Bus warteten. Der Abend war heute endgültig gelaufen. Auf Party hatte nun keiner mehr Lust.

_________________
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://mel-s-world.forumieren.de
_author_mel
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 93
Anmeldedatum : 09.04.17
Alter : 23
Ort : London

BeitragThema: Re: 31 Filmzitate   Di Jan 02, 2018 8:47 pm




2. Ich liebe diese Momente. Ich winke ihnen gerne zu, wenn sie vorbei ziehen.


» Charakter: Chanel Liliana Petrova Mikaelson [Selena Gomez] & Niklaus Devon Mikaelson [Joseph Morgan]
» Fandom: The Originals
» Fanfiction: Kill Em With Kindness I [coming soon.]

Die letzten Tage waren etwas viel für sie gewesen. Kol war von den Toten zurückgekehrt und nun stand sie Kaleb gegenüber. Dem richtigen Kaleb wohlbemerkt. Für sie war es komisch und unfassbar, dass sie ihn wieder hatte. Immerhin hatte vorher ihr Onkel in seinem Körper gelebt und war gestorben. Das Leben als Mikaelson war verrückt.

Chanel starrte ihn an. Natürlich freute sie sich, dass er wieder da war, aber sie wusste nicht mit der Situation umzugehen. Damals hatte sie ihn geliebt und von einem auf den anderen Tag stand sie plötzlich ihrem Onkel im Körper ihrer großen Liebe gegenüber. Noch dazu war Kol der einzige in der Familie, der von ihr wusste.

Doch seit seinem Tod hatte sie sich verändert. Sie war immer vorsichtig gewesen und wollte keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Auch das Leben als Vampir hatte sie hingenommen, weil sie keine Wahl hatte. Aber sie hatte es früher gehasst. Doch das hatte sich ebenfalls geändert. Die Macht überwältigte sie – wie auch der Hunger.

Auch diesen Abend war sie wieder auf den Straßen unterwegs. Viele Urlauber und Besucher hatten ihren Weg in die Stadt gefunden und tummelten sich in den Straßen um sich alles anzusehen. Aus jeder Ecke drang Musik und die Straßenkünstler bewiesen wieder einmal ihr Können. Die Jungs von Marcel liefen ihre Runden und achteten darauf, dass alles nach Regeln lief. Doch Chanel hatte schnell rausgefunden wie es bei ihnen lief. Sie wusste wer unterwegs war und in welchen Abständen sie an gewissen Punkten vorbeikamen. Es würde ein leichtes für sie sein ihren Hunger zu stillen und zu verschwinden bevor Marcel etwas davon mitbekommen würde.

Sie fuhr sich noch einmal durch ihre langen Locken, setzte ein Lächeln auf und mischte sich unter die Leute. Ihre Haut kribbelte leicht und sie leckte sich über die Unterlippe. Sie konnte das frische Blut förmlich riechen. Das hier war wie ein Festmahl für sie.

Sofort hatte sie die Aufmerksamkeit von einem jungen Kerl. Er musste um die zwanzig sein. Groß, muskulös, dunkle Haare und dunkle Augen. Er scannte sie von oben bis unten ab und sie zwinkerte ihm frech zu ehe sie sich von ihm abwandte und an einem Schaufenster stehen blieb als würde sie sich die Kleider ansehen, die darin ausgestellt waren.

Es dauerte nicht lange als er sich neben sie stellte und grinste. »Kleine Shoppingtour?«

Schmunzelnd drehte sie sich zu ihm um. »Nein, ich scanne nur mal das Angebot. Man muss sich doch nicht gleich entscheiden, oder?«

Er fuhr sich grinsend durch die Haare. »Entscheidungen sind sowieso langweilig. Und man sollte sich immer alle Möglichkeiten offen halten. Ich bin übrigens Jayden. Mit wem habe ich das Vergnügen?«

»Chanel. Wie wäre es, wenn du mir einen Drink holst und dann erzählst du mir mehr von diesen offenen Möglichkeiten?«, meinte sie und zog fragend eine Augenbraue nach oben.

Jayden nickte lachend. »Hört sich gut an.«

Chanel ging ihm voran. Es war einfach so leicht, die Leute um den Finger zu wickeln. Besonders Jungs. Er hatte keinerlei Bedenken und lief ihr nach wie ein läufiger Hund. Auch als sie in eine Seitengasse einbogen fragte er nicht weiter nach.

»Gibt es den Drink etwa bei dir zuhause?«, kam es schließlich grinsend von ihm.

Die Mikaelson drehte sich grinsend zu ihm um, stieß ihn sanft gegen die Wand und legte eine Hand auf seine Brust. »Wer sagt denn, dass du auch einen Drink bekommst?« Sie grinste leicht bevor sie seinen Hals küsste.

Er legte sofort seine Hände an ihre Taille. »Muss ich ihn mir etwa verdienen?«

Das Blut pochte unter seiner Haut und langsam spürte sie das Ziehen in ihrem Mund und das Brennen in ihrem Hals. Sie konnte das Blut schon förmlich auf der Zunge schmecken. Und langsam ging er ihr wirklich auf die Nerven. Ein leises Knurren kam über ihre Lippen und sie spürte, dass sich ihre Augen veränderten und ihre Zähne hervortraten.

Mit einem hungrigen Blick sah sie den Kerl an, der plötzlich überhaupt nicht mehr gesprächig war. Das Entsetzen stand ihm ins Gesicht geschrieben, aber kein Wort kam über seine Lippen.

»Ich liebe diese Momente. Ich winke ihnen gerne zu, wenn sie vorbei ziehen«, meinte Chanel noch bevor sie ihm die Fangzähne in den Hals schlug. Das warme Blut lief über ihre Zunge und in ihren Rachen. Et schmeckte köstlich! Gierig trank sie und merkte, dass er unter ihr das Bewusstsein verlor.

Achtlos ließ sie ihn auf den Boden fallen und wischte sich die Blutspuren von den Lippen. »Ist irgendwie schade um dich!«

»Schon einmal etwas von Diskretion gehört, Liebes?«, vernahm sie plötzlich eine Stimme hinter sich und drehte sich zu ihm um. Hinter ihr stand Klaus. Ihr Onkel. Ein belustigtes Lächeln zierte seine Lippen.

Sie wusste nicht was sie sagen sollte. Ungeschickte strich sie sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht.

»Ich nehme an du gehörst nicht zu Marcellus und seiner Gruppe. Ich habe dich nicht bei ihm gesehen. Also was würde er sagen, wenn er rausfinden würde, dass ein Vampir hier in seinem Revier wahllos Leute tötet?«

»Marcel gehört die Stadt nicht. Er benimmt sich zwar so. Aber die wahren Besitzer des Quarter sind die Mikaelsons. Und das können weder er noch seine Laufburschen ändern!«, meinte sie und sah ihn abwartend an.

Klaus grinste. »Sieh mal einer an. Du wirst mir immer sympathischer. Mit wem habe ich die Ehre?« Langsam kam er auf sie zu und sah zu Jayden, dem wohl nicht mehr zu helfen war. »Da hast du ganz schöne Arbeit geleistet.«

Chanel lächelte leicht. »Mein Name ist Chanel.« Ihr Blick wanderte zwischen Klaus und Jayden hin und her. »Liegt wohl in der Familie.«

»Nun gut Chanel. Wie wäre es, wenn du zurück gehst und weiter Aktivitäten nachgehst, die nicht solche Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Ich werde mich um unseren Freund hier kümmern. Ich denke nicht, dass du von Marcellus Leuten erwischt werden möchtest.«

Die Braunhaarige nickte leicht. »Warum helfen Sie mir?«

Klaus legte den Kopf leicht schief. »Weil du mich an mich selbst erinnerst. Wir machen alle einmal Fehler, aber wir sollten versuchen sie nicht zu wiederholen. Oder unnötig zu verschlimmern. Und jetzt geh.«

Chanel biss sich leicht auf die Lippe, nickte ihm noch einmal zu und verschwand.

Vielleicht war ihre Familie doch nicht so schlimm wie sie dachte?

_________________
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://mel-s-world.forumieren.de
_author_mel
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 93
Anmeldedatum : 09.04.17
Alter : 23
Ort : London

BeitragThema: Re: 31 Filmzitate   So Jan 14, 2018 1:31 pm




3. Nur den, der mein Herz berührt will ich heiraten.


» Charakter: Amethyst Jelena Devenport [Nina Dobev] und Nathaniel Andrew van Morgenstern [Ian Somerhalder]
» Fandom: Original.
» Fanfiction: Mirror, mirror on the wall [coming soon.]

Wieder einmal stand ein Treffen mit den „wichtigen Persönlichkeiten“ des Kreises ihres Vaters stand und man bestand auf ihre Anwesenheit. Amethyst hätte ihre Zeit lieber anderweitig verbracht, aber sie konnte und durfte ihren Eltern nichts abschlagen. Aus diesem Grund hängte sie ihre Reitklamotten zurück in den Schrank und ihre Zofe legte ihr ein Kleid zurecht, welches sie tragen sollte. Die Braunhaarige verdrehte leicht die Augen, denn das sah ihrer Mutter wieder einmal ähnlich, dass sie auch Anweisungen hinterlassen hatte, was sie zu tragen hatte.

Seufzend ließ sie sich auf dem Sessel nieder, welcher vor ihrem Schminktisch stand, und legte ihr Make-up auf. Dezent, aber doch sichtbar. Während sie sich darum kümmerte machte sich ihre Zofe an ihren Haaren zu schaffen sodass sie ihr in gleichmäßigen Locken über den Rücken fielen. Die vorderen Strähnen wurden hinten mit einer silbernen Brosche zusammengehalten sodass diese ihr nicht ins Gesicht fielen. Amethyst war mit dem Ergebnis zufrieden, doch am liebsten wäre sie jetzt jedoch mit ihrem Pferd unterwegs zu dem Treffpunkt mit Zachory. Sie konnte ihm nicht einmal eine Nachricht zukommen lassen, dass sie nicht kommen konnte.

Nachdem Mariana ihr in das Kleid geholfen hatte entließ sie ihre Zofe und stellte sich vor den Spiegel. Ihre Hände strichen über den Stoff und sie seufzte erneut auf. Womit hatte sie das alles verdient? Sie wusste genau, dass es hier nicht um die Geschäfte ihrer Eltern ging, denn es ging darum, dass sie Amethyst verheiraten wollten. Mit Nathaniel. Das wussten die beiden schon eine ganze Zeit lang…

Jedoch konnte sie sich nicht die ganze Zeit auf ihrem Zimmer verstecken. Sie warf ihrem Spiegelbild noch einmal einen aufmunternden Blick zu ehe sie sich auf den Weg nach unten machte. Sie vernahm bereits Stimmen aus dem Salon, also waren die Gäste bereits eingetroffen. Das würde ihr im Nachhinein wieder eine Predigt ihrer Mutter einbringen, dass sie zu spät gekommen war.

Die Braunhaarige setzte ein strahlendes Lächeln auf und betrat den Salon. Sofort erhoben sich die Herren und sie nickte ihnen zu.

»Ich bitte um Entschuldigung für meine Verspätung. Es gab ein Problem mit meinem Kleid, dass behoben werden musste. Mr. und Mrs. van Morgenstern. Wie geht es Ihnen? Ihr Kleid sieht prachtvoll aus!«, kam es auch schon von ihr als sie die Gäste begrüßte. Ihren Eltern widmete sie keinen Blick. Danach wandte sie sich an Nathaniel. »Freut mich dich wiederzusehen!« Amethyst umarmte ihn ehe sie sich auf den freien Stuhl neben ihn setzte.

Mrs. van Morgenstern lächelte breit und strahlte die Braunhaarige an. »Amethyst, du siehst wie immer umwerfend aus. Ich hoffe dein anderes Kleid wurde nicht beschädigt!«

»Keine Sorge. Meine Zofe hat geschickte Hände.« Sie nahm eine Tasse Tee und trank einen Schluck.

Ihre Mutter warf ihr einen warnenden Blick zu. »Wir hatten bereits ein Gespräch als du uns unterbrochen hast, Amethyst. Es wird langsam Zeit, dass wir Pläne machen. Nathaniel und du, ihr seid nun alt genug. Wir sollten dieses Wochenende eure Verlobung bekannt geben!«

Beide Mütter strahlten übers ganze Gesicht, während sich die Väter zurückzogen um einige geschäftliche Dinge zu besprechen. Amy verschluckte ich beinahe an ihrem Tee und Nathaniel sah aus als hätte er in eine Zitrone gebissen. Beide verstanden sich wirklich gut und unternahmen auch viel zusammen, aber sie waren wie beste Freunde und keine Verlobten, geschweige denn bereit zu heiraten.

»Mutter. Denkst du nicht, dass es die Entscheidung von Nathaniel und mir ist, wen und wann wir heiraten. Ihr könnt das nicht einfach über unsere Köpfe hinweg entscheiden.« Die Devenport stellte ihre Tasse beiseite. »Wir kennen uns nun seit wir kleine Kinder sind. Nate und ich sind beste Freunde, fast wie Geschwister. Du kannst nicht von mir verlangen, dass ich ihn heirate, nur weil das unsere Familie in einem noch besseren Licht dastehen lassen würde. Ich lasse mir doch nicht so in mein Leben pfuschen!«

Ihre Mutter sah aus als wäre sie soeben von einem Blitz getroffen worden. Ihre Augen verengten sich zu bösartigen Schlitzen. »Zügle deine Zunge, Amethyst. Was ist denn nur in dich gefahren? Hast du denn alle Manieren vergessen, die dir beigebracht worden sind? So mit mir zu sprechen? Und das noch vor unseren Gästen? Schämst du dich denn überhaupt nicht?«

Auch Nathaniel sah nun seine Mutter an. »Amy hat recht. Ihr könnt uns nicht behandeln als wären wir Schachfiguren bei eurem Spiel. Wir haben Gefühle und können selbst über unser Leben entscheiden. Das habt nicht ihr zu tun. Noch dazu einfach zu beschließen wann wir zu heiraten haben und uns zu verloben haben. Wir sind nicht in alten historischen Filmen, wo das einfach so einfach verläuft. Wir sind auch keine Königsfamilien oder ähnliches. Nur weil ihr ein hohes Ansehen genießt heißt das nicht, dass Amy oder ich so leben wollen.«

Keine der beiden Mütter wusste in diesem Moment was sie sagen sollte.

»Nur den, der mein Herz berührt will ich heiraten. Und ich lasse mir nicht von dir vorschreiben wer das ist und wann das zu geschehen hat. Du sperrst mich hier ein, Mutter. Wovor hast du solche Angst? Das ist ein Gefängnis für mich geworden, kein zuhause. Denk mal darüber nach!«

Amy sprang auf und verließ den Salon. Das war doch die Höhe. Ihre Mutter konnte sie nicht gegen ihren Willen zu dieser Hochzeit überreden. Keine Chance. Und ihr Vater? Wie konnte er dies einfach so zulassen? Bisher war er immer auf ihrer Seite gestanden und jetzt? Er hatte sich schön aus dem Staub gemacht und sie damit alleine gelassen.

»Amy! Warte einen Moment!«, vernahm sie ein Rufen hinter sich und drehte sich zu Nathaniel um, der auf sie zulief.

Er schüttelte den Kopf. »Mach dir keine Sorgen! Wir bekommen das schon hin! Diese Hochzeit findet auf keinen Fall statt. Du weißt das genauso gut wie ich. Lass unsere Mütter reden. Sie werden schon wieder zu Vernunft kommen.«

Die Braunhaarige strich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht. »Ich wusste, dass sie heute damit anfangen würde. Warum bin ich nicht einfach ausgeritten, wie ich es geplant hatte? Damit habe ich alles versaut. Er wird nie wieder mit mir reden und denken ich habe ihn versetzt. Nur damit meine Mutter ihren bescheuerten Willen durchsetzen kann?« Sie schüttelte den Kopf. »Sie macht mir mein Leben zur Hölle.«

Nate legte ihr einen Arm auf die Schulter. »Jetzt beruhig dich wieder. Ich habe Zac eine Nachricht zukommen lassen, dass sich euer Treffen um drei Stunden verschieben wird. Alles ist geregelt und organisiert. Dein Pferd wird soeben für dich gesattelt und du kannst los sobald du deine Klamotten gewechselt hast. Ich lenke solange unsere Eltern ab. Bevor ich mich selbst aus dem Staub mache. Du bist meine beste Freundin Amy. Wir finden einen Weg raus aus diesem ganzen Chaos.«

Mit großen Augen starrte sie ihn an, denn das meinte er doch wohl nicht gerade ernst, oder?

»Ich weiß nicht wie ich dich verdient habe. Du bist der Beste!« Sie fiel ihm um den Hals.

»Weiß ich doch. Aber jetzt mach dich auf den Weg und finde raus ob er dein Herz berühren kann. Denn wenn jemand eine solche Person verdient hat, dann bist du das!«

_________________
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://mel-s-world.forumieren.de
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: 31 Filmzitate   

Nach oben Nach unten
 
31 Filmzitate
Nach oben 
Seite 1 von 1
 Ähnliche Themen
-
» Filmzitate?

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Mel's World. :: Originale :: Projekte-
Gehe zu: